Umweltamt gibt grünes Licht für Wetterradar


Im kommenden Jahr soll der Radar für die westlichen Inseln zum Einsatz kommen

Teneriffa – Ursprünglich sollte der neue Wetterradar für die Westprovinz noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Doch immerhin hat das Umweltministerium jetzt die Genehmigung zur Installation erteilt, sodass der Radar im kommenden Jahr funktionieren könnte.

Bereits seit vielen Jahren fordern die westlichen Inseln des Archipels die Installation eines weiteren Wetterradars, weil das auf Gran Canaria stehende Gerät ihr Gebiet nicht erfasst. Um insbesondere La Palma und El Hierro die Möglichkeit zu geben, sich auf schwere Unwetter vorzubereiten, wurde als Standort der Berg Cruz de Gala im Gemeindegebiet Buenavista ausgewählt, der aufgrund der umgebenden Höhenlinien und seiner Ausrichtung als ideal gilt.

Die Aemet (Staatliche Agentur für Meteorologie) verpflichtete sich im vergangenen Jahr, 2,5 Millionen Euro in das Vorhaben zu investieren. Zunächst galt es jedoch, verschiedene Aspekte abzuklären. Das Cabildo wollte über die Auswirkungen des Elektromagnetfeldes auf Lebewesen informiert werden. Infolgedessen legte die Aemet eine Studie vor, nach der die legalen Grenzen in keinem Fall überschritten werden, sagte jedoch auch regelmäßige Messungen und Kontrollen zu.

Weiterhin erklärte sich die Aemet bereit, eingehend das Nichtvorhandensein von archäologischen Funden bzw. der geschützten Pflanzenart „perejil de risco“ zu überprüfen, wie von anderen Institutionen gefordert.

Dieser Tage erfolgte nun die Genehmigung des Umweltamtes und somit die Bestätigung, der Radar werde sich nicht negativ auf die Umwelt auswirken. Damit ist ein wichtiger Schritt getan. Zwar wird der Radar in diesem Winter noch nicht im Einsatz sein, doch geht man davon aus, dass im kommenden Jahr endlich auch die westlichen Inseln rechtzeitig vor Unwettern gewarnt werden können.




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