Über 18.000 ausländische Residenten wollen wählen


Wahlen zum Europäischen Parlament

Am 7. Juni werden in 27 Mitgliedsstaaten der EU Wah­len zum Europäischen Parlament durchgeführt. Auf den Kanarischen Inseln haben nach Angaben des Nationalen Statistikinstituts 18.342 Residenten aus europäischen Ländern ihre Absicht zur Wahl zu gehen kundgetan.

Das sind fast doppelt so viele wie bei den letzten EU-Wahlen im Jahr 2004.

Spanienweit haben über 275.000 nichtspanische EU-Bürger ihre Wahlabsicht erklärt. Bei der Wahl vor fünf Jahren waren es knapp über 123.000 und 1999 nur 55.098. Der spektakuläre Anstieg ist vor allem auf die neuen EU-Länder zurückzuführen. Denn in Spanien sind in diesem Jahr beispielsweise erstmalig auch zahlreiche Rumänen (46.117) und Bulgaren (8.251) wahlberechtigt.

Am „wahlfreudigsten” haben sich die Briten entpuppt, von denen 75.623 in Spanien lebende Bürger sich zur Wahl angemeldet haben, gefolgt von den Rumänen und den Deutschen (spanienweit 33.632).

Alicante ist in Spanien die Provinz mit den meisten wahlwilligen nichtspanischen EU-Bürgern (52.426), gefolgt von Madrid (30.938), Málaga (28.124), Barcelona (26.101), den Balearen (15.313), Valencia (12.333), Santa Cruz de Tenerife (11.267), Almería (9.129), Girona (8.021) und Las Palmas de Gran Canaria (7.075).




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