Tödlicher Unfall im Karneval


Rettungskräfte bargen die Leiche des jungen Mannes, die mehrere Meter unter der Hafenmauer gefunden wurde. Foto: moisés pérez

Eine Touristin entdeckte den Verunglückten am Wellenbrecher von Puerto

Teneriffa – Am Vormittag des 11. Februar gegen 9.50 Uhr entdeckte eine Touristin eine leblose Gestalt, die außerhalb der Hafenmole von Puerto de la Cruz zwischen den würfelförmigen Elementen des Wellenbrechers lag.

Die herbeigerufenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen, der ein Kostüm trug und offenbar in der Nacht zuvor in Puerto Karneval gefeiert hatte.

Der Tote wurde als der 27-jährige Augusto Germán Cozzi Castro identifiziert, ein Handballspieler argentinisch-italienischer Abstammung der für den spanischen Club Bolaños (Ciudad Real) spielte und mit seinem Club für ein Spiel nach Teneriffa gereist war. Die genauen Umstände seines Todes sind noch ungeklärt. Die Polizei geht bisher von einem Unfall aus.

In Cozzis Heimat Argentinien löste der Tod des Handballers vor allem in der Welt des Sports große Betroffenheit aus. Sein Vater ist dort Trainer der Damenhandballmanschaft des Spitzenclubs River Plate, seine Schwester und seine Freundin sind ebenfalls bekannte Handballspielerinnen.

Auch der Präsident des Handballclubs Bolaños zeigte sich erschüttert über den Tod des jungen argentinischen Spielers. Seine Teamkollegen seien ebenfalls betroffen und mittlerweile von der Insel wieder heimgekehrt.

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