Timeshare-Urteil: Geld zurück

Die Ursache des Sturzes einer Palme auf ein parkendes Auto in der Avenida Bélgica wurde untersucht. Foto: Policia Local de Santa Cruz

Die Ursache des Sturzes einer Palme auf ein parkendes Auto in der Avenida Bélgica wurde untersucht. Foto: Policia Local de Santa Cruz

Silverpoint Vacation SL muss zwei Kunden 35.000 Euro plus Zinsen erstatten

Teneriffa – Der Oberste Gerichtshof in Madrid hat die Nichtigkeit zweier Verträge bestätigt, welche zwischen verschiedenen Privatpersonen und der Firma Silverpoint Vacation SL geschlossen wurden. Silverpoint Vacation ist im Süden Teneriffas ansässig und verkauft Urlaubern Anteile an Time­share-Apartments.

Das Urteil bedeutet, dass die Timeshare-Firma den Käufern 35.000 Euro zuzüglich der Zinsen, die seit Einreichung der Klagen angefallen sind, zahlen muss. Die Kläger hatten Treuhandzertifikate erworben, die ihnen das Recht einräumen, Apartments in verschiedenen Ferienanlagen in Arona zeitweise zu nutzen. Kurz nach dem Abschluss beantragten sie bei Gericht, die Verträge für nichtig zu erklären sowie die Rückerstattung der Anzahlung. In letzter Instanz bekamen sie erneut recht, weil die Firma ihrer Verpflichtung zur Information über die Tragweite des Vertrages nicht nachgekommen war.




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