Temperaturrekord mit Calima


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Seit 1947 war es im April nicht mehr so heiß

Die meisten Wetterstationen auf den Kanarischen Inseln verzeichneten während der Tage, an denen es auf La Gomera brannte, Rekordtemperaturen. Die Calima bedeckte die Inseln und das Quecksilber kletterte vielerorts auf weit über 30 Grad, wobei die gefühlte Hitze durch die trockene Luft, den heißen Wind und den Sand in der Luft noch verstärkt wurde.

Auf La Gomera wurden bei äußerst niedriger Luftfeuchtigkeit Maximalwerte von 34 Grad gemessen, in Santa Cruz de Tenerife wurden bis zu 34,7 Grad verzeichnet und am Flughafen von Santa Cruz de La Palma wurde mit 36,6 Grad ein neuer Rekord aufgestellt.

Die gemessenen Temperaturwerte, die von der staatlichen Wetterbehörde auf den Kanaren zum Teil seit 70 Jahren notiert werden, waren im April noch nie so hoch gewesen. Die 34,7 Grad, die am 25. April in Santa Cruz de Tenerife gemessen wurden, übertrafen den bisherigen Höchstwert dieses Monats, der im Jahr 1947 registriert wurde, um 0,1 Grad.

Anmerkung der Redaktion: Als Calima wird auf den Kanaren eine Wetterlage mit Ostwind bezeichnet, bei der Sand aus der Sahara die Luft verunreinigt. Die extrem trockene, oft heiße Luft ist oftmals auch mit heftigen Sturmböen, vor allem in den Höhenlagen verbunden.




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