Straßenbauprojekte auf El Hierro


Pablo Rodríguez (l.) und Cabildo-Präsidentin Belén Allende (M.) tauschten sich über die wichtigsten Straßeninfrastrukturprojekte aus. Foto: EFE

Der Bau des Halbtunnels beim Bascos-Aussichtspunkt soll dieses Jahr in Auftrag gegeben werden

El Hierro – Anfang Februar stattete Pablo Rodríguez, Vizepräsident der Kanarenregierung und Leiter der Ressorts Öffentlicher Bau und Transport, El Hierro einen Besuch ab. Er traf sich mit Inselpräsidentin Belén Allende, um sich über die dringend erforderlichen Straßeninfrastrukturprojekte zu informieren.

Rodríguez und Allende stellten die wichtigsten Vorhaben heraus, die mit Mitteln aus dem zukünftigen Straßenbauabkommen mit dem Staat finanziert werden sollen: Der Halbtunnel beim Bascos-Aussichtspunkt (5,5 Millionen Euro), die Instandsetzung der HI-3 bei den Zufahrten zum Flughafen und der Abfahrt nach Tamaduste (4 Millionen Euro) sowie die Ausbesserung der HI-2 bei der Zufahrt zum Hafen von La Estaca (8 Millionen Euro). Auf besonderen Wunsch der Inselpräsidentin seien in den Anhang des Straßenbauabkommens auch die Schließung des Inselstraßenringes (38 Millionen Euro) sowie die Instandsetzung des von Steinschlägen betroffenen Tunnels Los Rosquillos zwischen HI-5 und HI-50 (1,4 Millionen Euro) aufgenommen worden.

Der Ressortleiter erklärte, der Bau des Halbtunnels beim Bascos-Aussichtspunkt solle noch dieses Jahr in Auftrag gegeben werden. Die Regionalregierung prüfe derzeit, am Ende des Tunnels eine Straße zum La Madera-Strand zu legen.

Bei seinem Besuch gab der kanarische Vizepräsident bekannt, dass die Regionalregierung die Bemühungen vorantreibe, die Flüge nach Teneriffa weiter bis nach Gran Canaria zu verlängern, wie schon seit Langem von der Inselbevölkerung gefordert.

Rodríguez kündigte zudem Investitionen von 1,5 Millionen Euro in die Erweiterung und Verbesserung des Hafens von La Restinga an.





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