Strände gesperrt


Ende Juni wurde am Strand von El Médano zweimal das Baden verboten. Foto: EFE

Leicht erhöhte Bakterienwerte führten an mehreren Orten zu einem vorübergehenden Badeverbot

Teneriffa – In den vergangenen Wochen sahen sich die Gesundheitsbehörden gezwungen, an verschiedenen Stränden im Süden Teneriffas Badeverbote auszusprechen, weil bei den regelmäßigen Überprüfungen der Wasserqualität erhöhte Werte von Kolibakterien gemessen wurden.

Die Gemeinde Granadilla hat an den Stränden von El Médano und Umgebung, von Playa Chica bis Los Balos, zweimal innerhalb einer Woche ein vorübergehendes Badeverbot aussprechen müssen. Der Grund war eine leichte Verschmutzung mit Kolibakterien, zuletzt bei 640 KBE pro 100 Milliliter gegenüber 500 KBE pro 100 Milliliter, die als unbedenklich gelten. Die Gemeindeverwaltung hat bei Entemanser, dem Unternehmen, welches das Abwassernetz wartet, eine Untersuchung in Auftrag gegeben, um die Gründe der Verschmutzung festzustellen, und ob diese im Zusammenhang mit den Ursachen von Verunreinigungen, die an anderen Stränden in Santa Cruz, Güímar und Candelaria festgestellt wurden, stehen.

Auch in Candelaria wurde an Teilen der Küste, in Caletillas, La Hornilla und Los Guanches, wegen eines Flecks unbekannter Herkunft, der sich auf der Wasseroberfläche zeigte, ein Badeverbot ausgesprochen.

Auch am Hauptstadtstrand Las Teresitas sperrte man zum zweiten Mal innerhalb eines Monats einen Abschnitt der Playa.

Wegen dieser Vorkommnisse hat das Ayuntamiento von Arona die Häufigkeit der Kontrollen der Wasserqualität von zweimal pro Monat auf zweimal wöchentlich erhöht, bisher wurden dort jedoch keine bedenklichen Werte gemessen.

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