Staat schuldet den Kanaren 1,34 Milliarden Euro


Foto: pixabay

Kanarische Inseln/Madrid – Am 10. November finden erneut Generalwahlen statt. Das Land hofft, dass eine stabile Regierung gebildet und der politischen Unsicherheit ein Ende gesetzt werden kann. Auf der einen Seite handelt es sich um eine gute Nachricht, auf der anderen werden nun erneut diverse politische Vorhaben auf Eis gelegt und die Auszahlung der blockierten Gelder aus dem Finanzierungssystem der Regionen weiter hinausgeschoben.

Eigenen Angaben zufolge sollen Regionalpräsident Ángel Víctor Torres oder andere Mitglieder seines Kabinetts fast täglich in Madrid anrufen und auf eine Auszahlung der aus dem Finanzierungssystem zustehenden 223 Millionen Euro pochen. Man glaube fest daran, dass die Summe vor Mitte Dezember überwiesen werde, denn die noch amtierende Finanzministerin María Jesús Montero habe erklärt, sie stehe kurz vor der Lösung für das Problem der blockierten Fonds, über die eigentlich eine amtierende Regierung nicht verfügen dürfe, heißt es. Weitere 900 Millionen Euro schuldet der Staat noch aus den Straßenverkehrsabkommen sowie mehrere Millionen Euro aus diversen anderen Abkommen. Insgesamt müsste der Staat den Kanaren 1,339 Milliarden Euro überweisen.

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