Sparmaßnahmen haben direkten Einfluss auf die Gesundheit


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Das Kanarische Universitätskrankenhaus war an einer Studie der Bill & Melinda Gates-Stiftung beteiligt

Eine internationale Studie hat ergeben, dass die erheblichen Kürzungen im spanischen Gesundheitswesen den Zugang zu einigen Behandlungsmaßnahmen beschneiden und einen direkten Einfluss auf die Gesundheit haben.

Die Untersuchung wurde von der Bill & Melinda Gates-Stiftung finanziert. Das Kanarische Universitätskrankenhaus HUC in La Laguna hat unter der Leitung der Universität Washington an der Erstellung der Studie mitgewirkt. Diese untersucht Land für Land die Krankheitsbelastung und ihre Entwicklung seit 1990. Ein positives Ergebnis ist, dass die Lebenserwartung in Spanien eine der besten weltweit ist. Sie ist von 76,91 im Jahr 1990 auf 81,31 Jahre in 2010 gestiegen. Auch haben die Spanier nach den Japanern die meisten gesunden Lebensjahre weltweit, nämlich 70,9. Die Studie warnt jedoch davor, dass sich die Wirtschaftskrise bald auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken werde.




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