„Sonrisas Canarias“ begegnet der sozialen Wirklichkeit

Die Ursache des Sturzes einer Palme auf ein parkendes Auto in der Avenida Bélgica wurde untersucht. Foto: Policia Local de Santa Cruz

Die Ursache des Sturzes einer Palme auf ein parkendes Auto in der Avenida Bélgica wurde untersucht. Foto: Policia Local de Santa Cruz

35.000 Personen wurden im Laufe des letzten Jahres von der Organisation betreut

Die kanarische Hilfsorganisation „Sonrisas Canarias“ entstand vor zwölf Jahren als kleine Nachbarschaftsinitiative, die 35 notleidende Familien von Valleseco, einem Stadtteil von Santa Cruz, unterstützte.

Mit Sitz in der Wohnung und Garage des Begründers Luis Febles, wurden zunächst Lebensmittel an Not leidende Menschen ausgeteilt. Mit der Not der Menschen wuchsen die Aufgaben von „Sonrisas Canarias“. Unterstützung bei der Arbeitssuche, Hilfe bei Behördengängen oder Absprachen mit Kreditinstituten beispielsweise für die Finanzierung von Schulbüchern und -material, stehen längst auf dem Programm der Organisation.

Inzwischen ist die Hilfsgruppe proportional zu der sozialen Notlage vieler Menschen gewachsen.

Mit 35.000 betreuten Personen war 2015 ein „Rekordjahr“. Auch Alleinerziehende (5.690) mit minderjährigen Kindern und mehrere Hundert illegale Immigranten haben Unterstützung durch diese Organisation erfahren.  

Die Zahlen, so Febles, sprechen für sich. Die Rekordzahl von 472.710 Kilo Lebensmitteln konnte  „Sonrisas Canarias“ mit dem Beitrag privater Spender, aber auch dank der Solidarität von siebzig hiesigen und auf dem Festland ansässigen Firmen an Not leidende Menschen verteilen. 

Geschätzte 250.000 Menschen leben auf den Inseln unter der Armutsgrenze.




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