Schweizer vermacht dem Cabildo wertvolle Kunstsammlung


Darunter Werke von Miró, Tapiés, Pfeiffer und Pajak

Über die großzügige Spende eines Schweizers darf sich La Palma freuen. Der seit 1999 auf der Insel ansässige Urs Baerlocher hat dem Kunstmuseum von Santa Cruz de la Palma seine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Kunst vermacht.

Darunter 12 Ölgemälde und über 70 Aquarelle vom Bauhaus-Künstler Henri Pfeiffer (1907-1952) und Werke des viel zu früh verstrobenen Franzosen Jacques Pajak (1930-1965), in dessen Namen 1984 eine Stiftung in Lausanne gegründet wurde. Werke der katalanischen Künstler Joan Miró (1893-1983), Antoni Tápies (1923) und August Puig (1929-1999) vervollständigen die Sammlung.

Der 1947 in Basel geborene Baerlocher hat sein Leben der Kunst gewidmet. Zunächst leitete er die Galerie Marbach in Paris, später in Bern. 1984 zog er ins nordspanische Bajo Ampurdán (Katalonien), wo er weiter in Galerien tätig war und seine private Kunstsammlung vergrößerte.

Erstmals wird die Sammlung in Los Llanos de Aridane und dann in Santa Cruz de la Palma zu sehen sein.




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