Schadenshöhe: 5 Millionen Euro


Archivbild der Säuberungs- und Aufräumarbeiten im Hafen von Gran Tarajal von Mitte März. Foto: EFE

Die Arbeiten im Hafen von Gran Tarajal dauern an

Fuerteventura – Anfang April trafen sich Pablo Rodríguez, regionaler Vizepräsident und Leiter des Ressorts für öffentlichen Bau und Transport, Fuerteventuras Inselpräsident Marcial Morales und Edilia Pérez, Leiterin des Infrastrukturressorts, zur Besprechung der Lage im Hafen von Gran Tarajal, wo die Aufräum- und Säuberungsarbeiten andauern.

Bei dem Treffen kam zutage, dass sich die durch das Sturmtief Emma verursachten Schäden auf über fünf Millionen Euro belaufen. Emma hatte mit ihren schweren Sturmböen und hohen Wellen mehrere Schlepper und Schleppkähne zum Kentern gebracht, woraufhin Treibstoff ausgetreten war und eine Ölverschmutzung nur knapp verhindert werden konnte. Noch immer wird aus den noch nicht geborgenen Kähnen aufsteigender Treibstoff im Hafen abgetragen. Allerdings stimmten die Politiker darin überein, dass der vorgegebene Zeitplan für die Aufräumarbeiten und die Säuberung des Hafenbeckens nicht nur eingehalten, sondern sogar unterboten werde. Mittlerweile stehe auch fest, dass die Versicherungsgesellschaften für den Schaden aufkommen werden.

Rodríguez gab bekannt, entsprechend den Forderungen des Inselpräsidenten bereits die Hafenbehörde mit der Ausarbeitung eines Projektes zur Erweiterung, Aushebung und Verbesserung des Schutzes des Hafens Gran Tarajal beauftragt zu haben.




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