Ridley Scott ist begeistert von Fuerteventura als Drehort


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Dreharbeiten für „Exodus“ sind in vollem Gang

Am 25. November starteten die Dreharbeiten für „Exodus“ auf Fuerteventura. Nach nur fünf Tagen gab die lokale Produktionsfirma Volcano Films bekannt, Regisseur Ridley Scott sei begeistert von der Insel und sehe sich mehr als bestätigt in seiner Entscheidung, Fuerteventura als einen der Drehorte für die neue Verfilmung der Geschichte Mose ausgewählt zu haben.

Scott soll sich sogar als Entdecker der Insel als hervorragenden Drehort für Megaproduktionen fühlen.

Derzeit wird die größte Filmproduktion der Kanaren auf Fuerteventura abgedreht. Man spekuliert, dass der Dreh der Inselwirtschaft rund sieben Millionen Euro und gute Werbung als Drehort einbringen wird.

Rund 900 Personen arbeiten derzeit daran, Ridley Scott’s Interpretation dieser biblischen Geschichte in die Realität umzusetzen. Die Halbinsel von Jandía ist vor den Augen des Starregisseurs, der Blockbuster wie „Blade Runner“ oder „Alien“ hervorgebracht hat, zur Sinai-Wüste geworden. Im Cofete-Tal wird die Flucht des israelitischen Volkes vor dem ägyptischen Heer nachgestellt, und zwar der Teil, wo das von Mose (Christian Bale) geführte Volk zum Roten Meer gelangt. Mehr als 300 täuschend echt verkleidete Statisten, Pferdekarren, Nomadenzelte … es fehlt an nichts, um den Anschein zu erwecken, man sei über 2.000 Jahre in der Zeit zurückgereist.

Außerhalb des Blickfeldes der Kamera geht es jedoch recht modern zu, Laster und Zelte säumen den Weg. Rund 400 Personen sind hinter den Kulissen tätig.

Während sich die Hotels um das Wohl von Hunderten zusätzlichen Gästen kümmern, werden auch die „tierischen Darsteller“ gut in den einheimischen Ställen versorgt. Insgesamt sind es 65 Pferde, vier Maultiere und neun Esel, die mit dem Filmteam mitreisen und kurz vor Drehstart in Fuerteventura aus Almería angekommen sind. Doch auch einheimische Ziegen und Kamele spielen in „Exodus“ mit.

Sind die Dreharbeiten im Cofete-Tal abgschlossen, geht es weiter zur Südspitze Fuerteventuras und zum Barranco de Los Canarios. In der zweiten Dezemberwoche soll an der Playa Risco del Paso die Ankunft des israelitischen Volkes am Roten Meer nachgestellt werden. Hier und an der Playa del Marrajo in El Cotillo wird Mose das Rote Meer teilen. Nach weiteren Dreharbeiten in Tebeto und Buen Paso – das derzeit in ein altägyptisches Dorf umgewaldelt wird – will Ridley Scott Mitte Januar die Dreharbeiten auf Fuerteventura abschließen.

„Exodus“ soll im Dezember 2014 in die Kinos kommen.




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