Rettung aus Seenot


© EFE

28 illegale Einwanderer in Sicherheit gebracht

Am frühen Morgen des 24. August kam der Seenotrettungskreuzer „Guardamar Talía“ einem kleinen Boot zu Hilfe, in dem 28 afrikanische Flüchtlinge unterwegs waren.

Ein Handyanruf von Bord des umherirrenden Bootes hatte die Guardia Civil über die Notlage informiert. Die zumeist jungen Menschen an Bord – ein Drittel davon sollen minderjährig gewesen sein – waren zwei Tage zuvor vom marokkanischen Hafen El Aaiún aus in See gestochen.

Die erschöpften Passagiere wurden mitten in der Nacht einige Seemeilen vor Morro Jable (Fuerteventura) ausfindig gemacht und sicher an Bord des Rettungsschiffes „Guardamar Talía“ gebracht. Im Hafen von Morro Jable wurden die illegalen Einwanderer zunächst vom Roten Kreuz versorgt, danach der Polizei überstellt.

Einige von ihnen litten unter Unterkühlung und leichten Verletzungen.




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