Regeln für den neuen Stadtstrand


Obwohl der neue Stadtstrand von Santa Cruz de La Palma seit einem Monat geöffnet ist, wurde die offizielle Einweihung am 16. Mai nachgeholt. Isabel García Tejerina, Ministerin für Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt, schnitt das von Bürgermeister Sergio Matos gehaltene Band durch. Immerhin hatte der Staat 30 Millionen Euro in das Vorhaben investiert. Foto: EFE

Rettungsschwimmer werden das ganze Jahr über die Sicherheit der Badegäste wachen

La Palma – Im Rahmen eines städtischen Erlasses hat Sergio Matos, Bürgermeister von Santa Cruz de La Palma, den Gästen des neuen Stadtstrandes die Nutzungsregeln in Erinnerung gerufen, so wie sie in der entsprechenden Gemeindeverordnung für ein friedliches Zusammenleben festgehalten sind. Die Vorschriften sollen dazu dienen, den Strand sauber zu halten sowie die Strandgäste vor Gefahren zu schützen. Zuwiderhandlungen werden mit Geldbußen bestraft.

So dürfen Tiere, mit Ausnahme von Blindenhunden, nicht mit an den Strand mitgenommen werden. Badende Haustiere sind gänzlich unerwünscht. Wer Abfälle am Strand oder im Meer hinterlässt, wird bestraft. Das Benutzen von Glasgefäßen ist verboten.

Zelten, Campen, Feuer anzünden, sich mit Seife, Duschgel oder Ähnlichem im Meer oder an den Duschen zu waschen oder Freikörperkultur zu betreiben, ist ebenfalls untersagt.

Musik darf weder gemacht noch abgespielt werden.

Zum Aufstellen von Werbeplakaten oder dem freien Verkauf von Speisen oder Getränken ist die Genehmigung der Gemeinde erforderlich.

Aus Sicherheitsgründen darf im Bereich des Wellenbrechers und in anderen ausgewiesenen Zonen nicht gebadet werden. Die Prismen dürfen nicht betreten werden, der Wellenbrecher nur bei „grüner Fahne“.  Das Fischen ist untersagt.

Rettungsschwimmer sind das ganze Jahr über im Einsatz, zwischen dem 1. Oktober und dem 1. April von 10.30 bis 17.00 Uhr, zwischen dem 2. April und dem 30. Juni bis 18.00 Uhr, zwischen dem 1. Juli und dem 1. September bis 19.00 Uhr.

Gleichzeitig bemüht sich die Gemeinde um den Ausbau des touristischen Angebots. Derzeit werden mehrere alte Herrenhäuser renoviert und neue Pensionen eingerichtet, während an der Avenida Marítima ein Hotel mit 15 Betten entsteht.

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