Raumordnungsplan: Ein weiterer Schritt in Richtung Hafen Fonsalía


200 Millionen Euro soll der Hafen von Fonsalía kosten. Das Projekt wurde bereits 2007 vorgestellt. grafik: gobierno de canarias

Der zukünftige Fähr- und Sporthafen soll die Wirtschaft des Landkreises beleben

Teneriffa – Die Inselverwaltung hat das Verfahren zur Erstellung des Raumordnungsplanes für den seit Langem geplanten Hafen von Fonsalía auf den Weg gebracht.

Dabei handelt es sich um eine Infrastruktur von strategischer Bedeutung für das Küstengebiet von Playa de las Américas (Arona) bis Los Gigantes (Santiago del Teide). Der Hafen soll insbesondere den nahen Ortschaften Playa San Juan und Alcalá wirtschaftlichen Aufschwung bringen und die Fähranbindungen Teneriffas verbessern,

Das Projekt wurde bereits 2007 vorgestellt, wegen der langen Verfahrenswege und der Finanzkrise jedoch erst einmal auf Eis gelegt. Nachdem 2014 die Kanarische Kommission für Bodenordnung und Umwelt (Cotmac) das Vorhaben genehmigt hatte, soll nun mit Erstellung des speziellen Raumord

nungsplanes ein weiterer Schritt zum Bau des Hafens getan werden.

Der zukünftige Hafen von Fonsalía soll sich über 6,4 Hektar erstrecken und rund 200 Millionen Euro kosten. Geplant sind fünf Anleger für Fähren, die Teneriffa mit La Gomera, La Palma und El Hierro verbinden werden, 470 Anlegeplätze für Jachten und Sportboote sowie eine Mole mit einer Länge von 739 m.




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