#quédate en casa

Hinweis auf einer Leuchttafel an der Autobahn GC1 in Las Palmas: „Bleib besser zu Hause“. Foto: efe

GRAFCAN2285. LAS PALMAS DE GRAN CANARIA, 15/03/2020.- Los carteles de la autopista de GC 1, a su paso por la capital, muestran mensajes pidiendo a los conductores que eviten realizar viajes y se queden en sus casas por motivo del coronavirus. EFE/Ángel Medina G.

Kanarische Inseln – Der Aufruf an die Bevölkerung, zu Hause zu bleiben, hat in den meisten Stadtgebieten der Inseln funktioniert. Nach den von der spanischen Regierung verhängten drastischen Maßnahmen, die selbstverständlich für das gesamte Staatsgebiet – und damit auch für die Kanarischen Inseln – in vollem Umfang gelten, zogen sich die meisten Bürger in ihre Häuser und Wohnungen zurück.
In Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz breitete sich am ersten Abend der Ausgangssperre eine regelrecht unheimliche Stille aus. Leere Straßen und Fußgängerzonen prägen das Bild, das nur von vereinzelten Spaziergängern unterbrochen wird, die mit ihren Hunden Gassi gehen. Ähnlich sah es überall auf den Kanarischen Inseln aus.

Bußgelder
Trotzdem gibt es auch immer wieder Ausnahmen, wenn auch wenige. Bis Montagabend hatte die Lokalpolizei von Santa Cruz etwa zehn Bußgelder wegen Missachtung des Ausgangsverbots verhängt. Bestraft wurden Bürger, die trotz des Verbots und ohne eine Rechtfertigung auf der Straße unterwegs waren, sowie Inhaber von Geschäften, die geöffnet hatten, obwohl sie nicht zur Grundversorgung notwendig sind.
Die Polizei fordert die Bevölkerung eindringlich dazu auf, der Ausgangssperre unbedingt Folge zu leisten. Stadtpatrouillen werden die Lage auch weiterhin konsequent kontrollieren, insbesondere auch die Zufahrten zum Anaga-Gebirge und zum Teresitas-Strand. Wer sich auf die Straße begibt, muss damit rechnen, angehalten und kontrolliert zu werden. In mehreren Gemeinden auf den Inseln ist das Militär (Unidad Militar de Emergencias, UME) an den Kontrollen beteiligt.
„Quédate en casa“ – Bleib zu Hause – lautet die Aufforderung an alle Bürgerinnen und Bürger. Jetzt ist Solidarität gefragt.

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