Patera trieb 2 Wochen im Atlantik

Ein Mann starb kurz vor der Rettung durch die Unisea. Fotos: EFE

GRAFCAN1049. LAS PALMAS DE GRAN CANARIA, 17/02/2020.- Foto tomada el 10 de febrero en Las Palmas de Gran Canaria, a la llegada al puerto de La Luz del mercante Unisea con once de los supervivientes de la patera localizada a la deriva a 800 kilómetros al suroeste de El Hierro. Dos agentes de Policía desembarcar el cadáver del hombre que falleció a bordo del carguero a las horas de ser rescatado. EFE/Elvira Urquijo A.

In der ersten Februarhälfte kamen 133 Migranten in fünf Booten auf den Inseln an

El Hierro – Der Frachter Unisea nahm am 8. Februar 800 Kilometer südlich von El Hierro zwanzig Insassen einer Patera auf, die ihr Ziel verfehlt hatten und zwei Wochen lang hilflos auf dem Meer trieben. Acht von ihnen wurden durch die Luftwaffe evakuiert, die restlichen verblieben auf dem Schiff, dessen Ziel der Hafen von Las Palmas de Gran Canaria war. Für zwei der Insassen kam die Hilfe zu spät. Ein Mann konnte nur noch tot aus der Patera geborgen werden. Eine Frau verstarb nachdem sie in kritischem Zustand in das Krankenhaus La Candelaria auf Teneriffa eingeliefert worden war. Die Migranten, die größtenteils aus Guinea, Elfenbeinküste, Sierra Leona und Kenia stammen, berichten, dass auf der Fahrt sieben weitere Personen gestorben seien.
In der ersten Februarhälfte kamen vier weitere Boote mit 134 Migranten an. In einem davon wurde, drei Meilen vor Gran Canaria, ein Kind geboren.

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