„Operation Sommer“: 3.300 zusätzliche Polizisten auf den Inseln


Foto: EFE

Innenministerium verstärkt die Sicherheit in den autonomen Regionen mit dem höchsten Urlauberaufkommen

Madrid/Kanarische Inseln – Das Innenministerium wird im Juli und August 3.300 zusätzliche Beamte der Nationalpolizei und der Guardia Civil auf den Kanarischen Inseln stationieren, um die Sicherheit während der besucherstarken Monate zu verbessern.

Die Kanaren sind eine von neun autonomen Regionen – Andalusien, Asturien, Kantabrien, Valencia, Galicien, Balearen, Madrid, Murcia – der „Operation Sommer“, in deren Rahmen das Innenministerium 40.000 zusätzliche Beamte entsenden wird. Zu den wichtigsten Zielen dieser Aktion gehört die Verstärkung der Sicherheit in den Gebieten mit einem hohen Urlauberaufkommen und umfasst Häfen, Hotels, Strände, Campingplätze oder Freizeitanlagen.

Allgemein gehört zu den Aufgaben der 40.000 über die neun genannten Regionen verteilten Sicherheitskräfte die Bekämpfung allgemeiner Kriminalität und der Gefahren des Terrorismus, aber auch die Verbesserung der Betreuung von Betroffenen. Auch soll den Urlaubern ein Gefühl der Sicherheit vermittelt werden.

Unter anderem sollen in den kommenden zwei Monaten bedeutend mehr Kontrollen auf Flughäfen, Bahnhöfen, Häfen, Straßen, Stränden, Hotels und Campingplätzen durchgeführt und die Sicherheitsmaßnahmen bei Massenevents verschärft werden. Es soll vermehrt nach Informationen geforscht werden, um terroristische Akte zu verhindern. Auch hat man die Notwendigkeit eines Bürokratie-Abbaus erkannt und will die Anzeigenerstattung erleichtern und effizienter machen.

Im Fall der Kanaren wird es eine ständige Polizeipräsenz an den Orten mit großen Besucherazahlen geben, wie beispielsweise im Süden Teneriffas und Gran Canarias oder den Küstengebieten von Lanzarote und Fuerteventura. Die Sicherheitskräfte werden in ständigem Kontakt mit den Direktoren, Geschäftsführern und Verantwortlichen der Hotels, Apartmenthäuser und Campingplätze stehen.

Die 1.600 Beamten der Nationalpolizei und 1.700 Beamten der Guardia Civil werden eng mit den Beamten der Policía Canaria und der Ortspolizei zusammenarbeiten. Es sollen regelmäßige Treffen stattfinden, um sich möglichst effektiv über die einzelnen Aufgabengebiete abzustimmen. Die Vertretung der Zentralregierung auf den Kanaren und deren Unterabteilungen in den beiden Provinzen übernehmen die Leitung und Verantwortung für die Operation auf den Kanaren.

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