„Nur die CC vertritt die Insel-Interessen“


Ana Oramas, Spitzenkandidatin der Coalición Canaria (CC) für das Abgeordnetenhaus, forderte die Canarios zur Stimmabgabe für ihre Partei auf.

Denn „auf den Kanaren für eine der vier großen nationalen Parteien zu stimmen, wird nichts bringen, aber dass CC in Madrid ist, wird die staatliche Politik gegenüber den Kanaren sehr wohl beeinflussen“. 

Die langjährige Parlamentarierin erklärte: „Die Kanaren sind nationalistisch. Der Nationalismus ist hier weit verbreitet, und deswegen haben die Bürger der Coalición Canaria die Regionalregierung und die Leitung der wichtigsten Institutionen dieses Archipels anvertraut, darunter auch die Cabildos und zahlreiche Gemeinden. Auch wenn wir von hier aus intensiv daran arbeiten, Zukunftschancen für die Canarios zu schaffen, hängen wir von vielen Entscheidungen der spanischen Regierung ab, um die Krise zu überwinden.“ Oramas verwies hierbei auf die öffentlichen Investitionen, insbesondere in den Straßenbau, die Verschönerung der Küstengebiete, den Sozialen Wohnungsbau oder die Bildungsstätten. Hierbei gehe es nicht nur um die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen, sondern auch um die Schaffung Tausender Arbeitsplätze. Laut Oramas könnten nur auf diesem Wege die vielen Langzeitarbeitslosen aus dem Baugewerbe wieder eine Beschäftigung finden. Auch die Interessen der 40.000 jungen Menschen ohne Job wolle sie in Madrid vertreten. 

Weiterhin „ist es sehr wichtig, sich für ein gerechteres System der Finanzierung der Regionen einzusetzen, das uns erlaubt, die gleiche Gesundheitsversorgung, die gleiche Bildung, die gleichen Dienstleistungen wie im Rest des Landes zu haben“. 

Ana Oramas versprach, im Falle ihrer Wahl weiterhin in Madrid für die Interessen der Kanarischen Inseln zu kämpfen. „Wenn wir nicht die Themen der Agenda Canaria vertreten, die unseren Alltag angehen, wird es niemand anders tun. Die Kandidaten der großen Parteien erwähnen nur die Kanaren, wenn sie alle vier Jahre zu einer Wahlveranstaltung anreisen. Danach verschwinden ihre Wahlversprechen wieder in der Schublade.“  




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