Neuer Rekord beim Ultramarathon der Transvulcania


Timothy Freriks und Ida Nilsson überwanden die extreme Strecke in knapp über sieben bzw. acht Stunden. Fotos: EFE

Timothy Freriks und Ida Nilsson liefen als Erste durchs Ziel

La Palma – Wieder einmal hatte sich die Who is Who der Extremberg- und Marathonläufer aus aller Welt Mitte Mai zur Transvulcania auf La Palma eingefunden. An dieser bereits neunten Auflage des internatioinalen Wettbewerbs nahmen 3.600 Sportler teil.

Beim Ultramarathon am 13. Mai, der schwersten Disziplin des Wettbewerbes, mussten die 2.000 Teilnehmer eine 74,33 km lange Strecke zwischen Fuencaliente über den Roque de los Muchachos bis nach Tazacorte und dabei 4.350 positive Höhenmeter und 4.057 negative Höhenmeter überwinden.

Nach knapp über sieben Stunden (07:02:03) lief der US-Amerikaner Timothy Freriks als Erster durchs Ziel. Unter den Frauen setzte sich die Schwedin Ida Nilsson, zum zweiten Mal in Folge, mit einer Rekordzeit von etwas über acht Stunden durch (08:04:17).

Unter den Männern belegten der Franzose Ludovic Pommeret (07:18:15) und der Spanier Zaid Ait Malek (07:26:31) den zweiten und den dritten Platz auf dem Siegerpodium, bei den Frauen waren es die Französin Anne Lise Rousset (08:32:15) und die US-Amerikanerin Hillary Allen (08:38:46).

Beim Vertikallauf und Auftakt der Transvulcania am 11. Mai liefen der Norweger Stian Angermund-Vik (47:22) bzw. die Japanerin Yuri Yoshizumi (59:28) als erste über die Ziellinie. An dem 7,6 km langen Vertikallauf von Tazacorte bis Time, bei dem die Läufer einen Gesamthöhenunterschied von 1.203 m zu überwinden haben, nahmen 200 Sportler aus 24 Ländern teil.

Stian Angermund-Vik und Yuri Yoshizumi, Gewinner beim Transvulcania Verikallauf 2017. Foto: EFE

Den 45-km-Marathon vom Refugio de El Pilar bis Tazacorte entschieden die Spanier Luis Alberto Hernando (03:46:01), ein „alter Hase“ bei der Transvulcania, und Eva Bernat (04:54:35) für sich. Die 800 Teilnehmer mussten 1.884 positive und 3.329 negative Höhenmeter überwinden.

Beim 24-km-Halbmarathon von Fuencaliente bis Refugio de El Pilar setzten sich der Schweizer Remi Bonnet (02:19:21) und die Spanierin Virginia Pérez (02:48:38) gegen die internationale Konkurrenz durch, nachdem sie 2.097 positive und 689 negative Höhenmeter hinter sich gelassen hatten.

 

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