Motorradunfall fordert vier Todesopfer


Foto: Pixabay

Frontalzusammenstoß auf der GC-200

Gran Canaria – Ein schrecklicher Unfall erschütterte am 27. Januar die Motorradgemeinde von Gran Canaria. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Motorräder auf der Straße GC-200 zwischen Venegara und Tasarte im Westen der Insel, kamen drei Menschen ums Leben. Ein Ehepaar, das in Tamaraceite einen Motorradshop hatte und in der Biker-Szene der Insel bekannt war, prallte mit seiner BMW S1000 RR frontal mit einem Vater und seinem 14-jährigen Sohn zusammen, die auf einer Honda Dax unterwegs waren.

Der Fahrer der BMW-Maschine und seine Frau auf dem Sozius sowie der Fahrer der Honda Dax starben infolge des schweren Zusammenstoßes noch an der Unfallstelle. Der Jugendliche wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Hospital Universitario Insular eingeliefert, wo er drei Tage später an seinen schweren Verletzungen starb.

Das Ehepaar aus Tamaraceite hinterlässt eine 15-jährige Tochter. Mehr als 100 Motorradfahrer begleiteten mit ihren Bikes den Trauerzug zum Friedhof von Tamaraceite.

Auch der 44-jährige Fahrer der Honda Dax war in der Motorradszene der Insel bekannt. Er war Mitglied im Club „Dax Monkey Team“ und am Tag des Unfalls mit einer Gruppe von anderen Dax-Fahrern auf der ersten Fahrt des Jahres unterwegs.

Der Unfall ereignete sich in einer unübersichtlichen engen Kurve auf der GC-200. Es wird vermutet, dass eines der Motorräder auf die Gegenfahrbahn geraten ist und der entgegenkommende Fahrer nicht ausweichen konnte.

Sieben Tote seit Jahresbeginn

Auf den kanarischen Straßen sind seit Jahresbeginn bereits sieben Menschen bei Motorradunfällen ums Leben gekommen. Am 3. Januar starb ein Beamter der Guardia Civil bei einem Unfall in Ingenio (Gran Canaria), am 9. Januar verunglückte ein Motorradfahrer in Candelaria (Teneriffa), und am 10. Januar folgte ein weiterer Unfall in Los Llanos de Aridane (La Palma), bei dem ein 38-jähriger Motorradfahrer ums Leben kam. Zusammen mit den vier Todesopfern des schrecklichen Unfalls am 27. Januar ergibt sich eine traurige Bilanz von sieben Toten innerhalb eines Monats.




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