Menschenketten gegen Probebohrungen


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Organisiert von der Umweltschutzorganisation Ben Magec und der Plattform für ein neues energetisches Modell, bildeten sich am 10. Mai auf allen Inseln mehr oder weniger lange Menschenketten.

Ein Protest gegen die von Repsol geplanten Probebohrungen vor den kanarischen Küsten. Friedlich nahmen sich über 5.000 Menschen an die Hand, um darüber hinaus eine Abkehr von der „schmutzigen“ Ölindustrie und eine Förderung der Stromgewinnung durch Erneuerbare Energien zu fordern.

Die mit knapp 5.000 Teilnehmern längste Menschenkette bildete sich in Las Palmas de Gran Canaria und reichte von Las Alcaravaneras die Ostküste entlang bis zum Parque San Telmo. Die Beteiligung auf den anderen Inseln fiel bedeutend geringer aus, doch die Stimmung war trotz des ernsten Hintergrundes überall heiter. Auf Teneriffa formierte sich eine rund 100 Personen umfassende Menschenkette auf der Hafenmole von Puerto de la Cruz, während an Lanzarotes Playa del Reducto in Arrecife etwa 150 Personen (Foto) und an Fuerteventuras Strand Gran Tarajal 200 Menschen geschlossen das Ufer säumten.

Fotos der acht Menschenketten sollen nun auf einem großen Plakat abgedruckt und im Herbst an den Petitionsausschuss des neuen EU-Parlaments gesandt werden, zusammen mit der Forderung, auf den Kanarischen Inseln nur noch saubere Energieprojekte zu unterstützen.




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