Mehr Flugrouten und neue Urlauberquellmärkte


Kanarenpräsident Fernando Clavijo und María Teresa Lorenzo (r.), Leiterin des Tourismusressorts, bei einer der letzten Kabinettssitzungen des Jahres 2016. Foto: EFE

Innerhalb eines Jahres sind 150 neue Flugverbindungen mit den Kanarischen Inseln aufgenommen worden

Kanarische Inseln – Zum Jahresende zog das von María Teresa Lorenzo geleitete Tourismusressort Bilanz über die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Dabei hob Lorenzo insbesondere die Verbesserung der Fluganbindung hervor. Demnach seien zwischen April 2016 und bis März 2017 rund 150 neue Flugrouten bzw. 6.545 Flüge in das Angebot aufgenommen worden.

Auch kümmerte sich das Tourismusressort im vergangenen Jahr gezielt um die gesetzliche Regelung diverser Teilbereiche des Sektors. So sei intensiv an der gesetzlichen Vereinfachung in Sachen Ferienvermietung, Aktivtourismus, Führer, Vermittler, Gastronomie, Qualitätsstandards und Register der touristischen Aktivitäten gearbeitet worden, versicherte Lorenzo, obwohl gerade die Eigentümer von Ferienwohnungen weiterhin eine klare, für alle Seiten zufriedenstellende gesetzliche Regelung vermissen.

Im vergangenen Jahr verfügte das Ressort über einen Etat von 17 Millionen Euro, die hauptsächlich in die Erneuerung veralteter Urlaubsziele investiert wurden. Dabei sei besonderer Wert auf Effizienz, Behindertenfreundlichkeit und die Anpassung an die natürliche Umgebung gelegt worden, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.

Auch seien die Werbeaktionen stärker auf die einzelnen Urlauberprofile zugeschnitten und neue Märkte eröffnet worden, wie beispielsweise Ungarn oder Rumänien. Quellmärkte mit Wachstumspotenzial wie Frankreich, Italien oder Polen seien stärker in den Fokus genommen worden, sodass der Anteil der typischen Urlauberquellmärkte Großbritannien, Deutschland, spanisches Festland oder Skandinavien auf unter 70% gesunken sei.




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