Mangelhafter Gesundheitsdienst


Die Kanaren gehören zu den autonomen Regionen mit dem schlechtesten Service

Die Kanarischen Inseln gehören neben der Comunidad Valenciana, Murcia und Madrid zu den autonomen Regionen, deren Gesundheitsdienste im Rahmen einer jüngsten Untersuchung als „mangelhaft“ eingestuft wurden.

Die Untersuchung, die vom Dachverband der Vereinigung für die Verteidigung des öffentlichen Gesundheitswesens (FADSP) in Auftrag gegeben wurde, ergab weiter, dass die gesundheitliche Serviceleistung in den autonomen Regionen Aragonien, Navarra, Kantabrien, Asturien und dem Baskenland als „gut“ angesehen werden kann, in Extremadura, Castilla-La Mancha, Castilla y León, Katalonien und La Rioja „akzeptabel“  und in Andalusien, Galicien und auf den Balearen „mittelmäßig“ ist.

Geringe Gesundheitsausgaben

Als Grund für den „mangelhaften“ Gesundheitsdienst in den erstgenannten Regionen wird nicht zuletzt die geringe Investitionsbereitsschaft in Gesundheitsthemen der jeweiligen Regionalregierung angesehen. (Die Comunidad Valenciana, Madrid und Murcia werden von der konservativen PP regiert.) Im Vergleich zu anderen autonomen Regionen seien die öffentlichen Gesundheitsausgaben pro Einwohner auffällig niedrig. Außerdem gibt es im Hinblick auf die Einwohnerzahlen zu wenig Allgemeinärzte und Krankenpflegepersonal.




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