López Aguilar wird Parteivorsitzender der PSC


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Die Entscheidung soll in diesem Herbst im Rahmen einer außerordentlichen Versammlung fallen

Als Politstar von nationalem Ansehen war er in seine Heimatregion, die Kanarischen Inseln, zurückgekehrt. In der Tasche den wichtigen Auftrag, als Spitzenkandidat der kanarischen Sozialisten bei den Regional- und Kommunalwahlen vom 27. Mai dieses Jahres den kanarischen Nationalisten CC endlich das Zepter zu entreißen.

Die Rede ist von dem von Gran Canaria stammenden Sozialisten Juan Fernando López Aguilar, den Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero nach seinem überraschenden Wahlsieg vom 14. März 2004 als neuen Jusitzminister an seine Seite nach Madrid holte. Das Amt brachte dem relativ jungen Politiker viel Ansehen und es fiel ihm sicher auch nicht leicht, dem Wunsch Zapateros nachzukommen, und, wenn auch als Spitzenkandidat, in die Regionalpolitik zurückzukehren. Sicher wusste der ehrgeizige Politiker auch sehr gut warum, denn die Aussichten auf einen Wahlsieg der Sozialisten auf den Kanaren waren gar nicht so rosig. Und tatsächlich, durch eine Koalition mit der konservativen PP machten die Nationalisten erneut das Rennen. Um López Aguilar wurde es daraufhin still.

Erst jetzt, nach der Sommerpause gibt es wieder Neuigkeiten. Nach jüngsten Meldungen will López Aguilar nämlich nicht nur auf den Kanaren bleiben, nein, er wird sich auch weiter aktiv für die kanarischen Sozialisten einsetzen. Und zwar als neuer Parteichef der PSC. Die offizielle Entscheidung soll zwar erst bei einer außerordentlichen Parteiversammlung fallen, doch der derzeitige Parteivorsitzende der kanarischen Sozialisten, Juan Carlos Alemán, hat bereits alles dafür Notwendige in die Wege geleitet und will auch selbst „kein Hindernis“ für Parteikollegen darstellen. „Ich bitte den Parteivorstand meinen Vorschlag, López Aguilar zum neuen Parteichef zu ernennen, lückenlos zu unterstützen, denn López Aguilar ist der, den die Partei braucht“, forderte er die kanarischen Sozialisten auf.




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