LNG-Fähre verbindet die Kanaren mit Huelva


Die Fähre „Nápoles“ kann nach einer hohen Investition sowohl mit Flüssigerdgas als auch mit Diesel betrieben werden. Foto: Fred.Olsen

Fred.Olsen hat 12,5 Millionen Euro in die Umrüstung der „Nápoles“ investiert

Kanarische Inseln/Huelva – Seit 24. März setzen Fred.Olsen und Baleària auf der Festlandsroute zwischen Teneriffa bzw. Gran Canaria und Huelva die Fähre „Nápoles“ ein, die mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden kann. Die „Nápoles“ wurde in einer Werft in Gibraltar umgerüstet und ersetzt die Fähre „Martín i Soler“.

Die „Nápoles“ verfügt über duale Motoren. Fährt sie mit Flüssigerdgas, werden die Emissionen von Kohlenstoffdioxid um bis zu 35%, von Stickoxiden um 85% und von Schwefel und Feinstaub um 100% reduziert, was die Luftqualität verbessert und den Treibhauseffekt mindert. Die Umrüstung der „Nápoles“ auf duale Motoren, die einen Betrieb sowohl mit Flüssig­erdgas als auch mit Diesel erlauben, sowie die Installation eines Tanks für 200 Tonnen LNG, die der Fähre eine Autonomie von 1.200 Seemeilen erlauben, haben fast 12,5 Millionen Euro gekostet.

Darüber hinaus wurde die Fähre zum Smartship umgewandelt, um das Reiseerlebnis für die Passagiere zu verbessern. Unter anderem wurde das Unterhaltungsprogramm digitalisiert. Die Passagiere können sich in das WLAN des Schiffes einloggen und auf das digitale Angebot zugreifen. In allen Kabinen wurden Smart-TVs installiert, die ebenfalls den Zugang zu dem Á-la-Carte-Programm erlauben.

Die „Nápoles“ bietet Platz für 1.600 Passagiere und 53 Pkws. Die Passagiere können zwischen Lehnsessel und Kabine wählen. Es gibt ein Selbstbedienungsrestaurant, eine Bar und eine Trattoria. Zudem verfügt die Fähre über ein Bordgeschäft und einen Bereich für Haustiere und ist behindertengerecht ausgestattet.

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