La Palmas Nationalpark bald größer?


© José Manuel Moreno (erschienen in „Canarias – Parques Nacionales“)

La Caldera de Taburiente soll um die umliegenden Kiefernwälder erweitert werden

Die Idee, den Nationalpark von La Palma zu erweitern, ist nicht neu. Doch erst jetzt wurde dieses Vorhaben erstmalig auf offizeller Ebene verhandelt.

So sprach sich Pedro Luis Pérez de Paz, Lehrstuhlinhaber für Botanik der Universität La Laguna, Ende des Monats bei einer Vollversammlung des Patronats für geschützte Naturgebiete La Palmas für die Ratsamkeit aus, Caldera de Taburiente um die umliegenden Kiefernwälder zu erweitern.

Konkret bezog sich Pérez de Paz dabei auf die Nadelwälder, die sich im Norden dem Nationalpark anschließen. Somit würde die heute 4.690 Hektar umfassende Caldera de Tabu-riente auf eine Fläche von 10.000 Hektar vergrößert werden.

Als die Caldera de Taburiente 1954 zum Nationalparkt erklärt wurde, sei die „einzigartige Landschaft“ in dieser Gegend ausschlaggebend gewesen, so der Botaniker. Doch dieses Kriterium sei nach heutigem Stand der Dinge und vor allem, wenn man die Einzigartigkeit des Ökosystems der kanarischen Kiefer auf staatlicher Ebene schützen will, nicht mehr ausreichend.




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