La Graciosa soll schöner werden


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Kampf gegen unkontrollierte Mülldeponien

Die kleine idyllische Insel La Graciosa, nördlich von Lanzarote gelegen, hat Sorgen mit ihrer Abfallwirtschaft.

Auf dem Eiland leben in den beiden Ortschaften Caleta de Sebo und Pedro Barba über 500 Menschen, saisonal bedingt auch bis zu zweitausend. Dennoch verfügt es nicht über eine eigene Mülldeponie, sodass aller Abfall in Container gepackt und nach Lanzarote verschifft werden muss. Dies hat zur Folge, dass vor allem Baumschnitt und Bauschutt sich einfach irgendwo in der Landschaft ansammeln.

Früher gab es eine Deponie, wo einfach aller Müll zusammengeworfen wurde, ohne Rücksicht auf die Umwelt. Diese wurde im vergangenen Jahr geschlossen und eine Müllpresse in Betrieb genommen, die den Abtransport der Abfälle nach Lanzarote erleichtert.

Dazu gibt es Aufklärungsmaßnahmen, um zu erreichen, dass die Bevölkerung ihre Abfälle trennt und zu den dafür vorgesehenen Abgabestellen bringt. Baufirmen sollen dazu verpflichtet werden, sich selbst um die Entsorgung des Schutts auf ihren Baustellen zu kümmern.

Die zuständige Gemeinderätin, Alicia Páez, fordert von allen Beteiligten eine gemeinsame Anstrengung, um die Insel sauber zu halten und nicht zu früheren Zuständen zurückzukehren.




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