Kubanern und Venezolanern die Suche nach den Vorfahren erleichtern


Mit einem Vertrag zwischen dem Cabildo und der Diözese

Der Regierungsrat der Inselverwaltung von La Palma hat in seiner letzten Sitzung einen Vertrag der Zusammenarbeit mit dem bischöflichen Amt der Provinz in La Laguna beschlossen. Der sieht vor, mit Hilfe des historischen Archivs der Diözese ein Generalverzeichnis anzufertigen, in dem alle erfolgten Taufen der letzten 25 Jahre des 19. Jahrhunderts aufgeführt sind die in den ältesten Kirchen der Insel stattgefunden haben.

Sinn des Abkommens ist, alle dokumentaren und bibliographischen Daten zur Verfügung zu haben, die über die verschiedenen Etappen der Inselgeschichte Zeugnis ablegen. Es soll den zahlreichen Kubanern und Venezolanern aber auch Personen aus anderen lateinamerikanischen Ländern dabei helfen, ihre Wurzeln zu finden.

Die Eintragungen im Taufregis­ter gelten aus offizielle Dokumente und haben volle Gültigkeit um beispielsweise das Verwandtschaftsverhältnis von Personen nachzuweisen, enthalten sie doch auch die Vor- und Nachnamen der Eltern sowie Datum und Ort der Geburt.

Bekanntlich mussten im 19. und 20. Jahrhundert viele Palmeros nach Südamerika auswandern weil die Insel für die meist kinderreichen Familien keine Lebensgrundlage bieten konnte.




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