Kandidatur von López Aguilar scheint beschlossene Sache


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Der Justizminister gilt als wahrscheinlichster Präsidentschaftskandidat der Sozialisten bei den Regionalwahlen im Mai 2007

Schon seit Monaten brodelt die Gerüchteküche um die Möglichkeit, dass der derzeitige Justizminister, der Canario Juan Fernando López Aguilar, bei den Regionalwahlen im Mai 2007 als Kandidat der PSOE für das Amt des kanarischen Regierungschefs antreten könnte.

Madrid – Obwohl sich der Justizminister selbst diesbezüglich weiterhin bedeckt hält, scheinen sich die Gerüchte in jüngster Zeit zu verdichten. Ja, kanarische Sozialdemokraten gehen inzwischen sogar davon, dass José Blanco, PSOE-Organisationssekretär bei seinem für den 5. Mai angekündigten Teneriffa-Besuch die Kandidatur bekannt geben wird.

Parteikollegen glauben zu wissen, dass López Aguilar im Grunde nicht besonders begeistert von der Vorstellung ist, sein Amt als Justizminister zugunsten der Regionalpolitik aufzugeben, auch wenn dies bedeuten könnte, in seine Heimat zurückzukehren. Doch wurde er allem Anschein nach von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero seinem langjährigen Freund persönlich darum gebeten.

Bester Anwärter der Sozialisten

Bei den Sozialdemokraten ist man jedenfalls einer Meinung: Juan Fernando López Aguilar, einer der Spitzenminister in dem derzeitigen Kabinett, ist der beste Kandidat, um die Sozialisten auf den Kanaren an die Macht zu bringen. Selbst der bisherige Generalsekretär der kanarischen sozialisten (PSC-PSOE) steht hinter der Entscheidung seiner Partei. Demnach hat er wiederholt erklärt, López Aguilar sei der beste Anwärter für das Amt. Nur wenn dieser letztendlich nicht kandidieren möchte, wolle er den Platz wieder für sich beanspruchen.




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