Kanarische Gemeinden werden immer internationaler


185.781 Ausländer leben auf dem Archipel

Unvergleichliche Landschaften, kilometerlange Strände und ein frühlinghaftes Klima das ganze Jahr über, haben schon so manchen Mittel- und Nordeuropäer auf die Kanarischen Inseln gelockt. Zählt man dazu noch die zahlreichen Einwanderer aus südamerikanischen Ländern sowie die immer größer werdende afrikanische Gemeinschaft, ist es kein Wunder mehr, dass es inzwischen Gemeinden auf den Inseln gibt, deren Bevölkerung zu fast 50% aus Ausländern besteht.

Auf Teneriffa leben beispielsweise in der Gemeinde Santiago del Teide 10.777 eingetragene Einwohner, 5.171 bzw. 47,9% davon sind Ausländer. Ähnlich sieht es in Adeje aus, wo 11.472 nichtspanische Bürger leben, 37,8% der Gesamtbevölkerung.

Auch auf der sehr touristisch ausgerichteten Vulkaninsel Lanzarote leben zahlreiche Ausländer. In der Gemeinde Tías stellen die insgesamt 5.424 registrierten Ausländer beispielsweise 34,5% der Bevölkerung, während es in Puerto del Carmen 45,7% sind. In Charco del Palo mit nur 87 Einwohnern, sind sogar 73 bzw. 83,9% ausländischer Herkunft.

Insgesamt leben auf den Kanarischen Inseln 185.781 Ausländer. Das sind 9,6% der Gesamtbevölkerung (1.915.540). 67.897 davon kommen aus einem südamerikanischen Land, 23.305 aus Deutschland, 20.526 aus Großbritannien, 21.630 vom afrikanischen Kontinent und 10.464 aus Asien.




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