Kältester Januar seit 2006


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Durchschnittstemperatur lag bei 13,9 Grad

Fast zehn Jahre ist es her, dass es auf den Kanarischen Inseln im Januar so kalt war. Wie der klimatologische Bericht des staatlichen Wetteramtes Aemet belegt, gab es seit dem Jahr 2006 keinen so kalten Januar mehr auf den Inseln wie dieses Jahr.

Die Durchschnittstemperatur lag im vergangenen Monat bei nicht mehr als 13,9% Grad Celsius, was im Vergleich zum selben Monat in den Jahren 1981 bis 2010 einen Unterschied von 0,6 Grad ausmacht.

Laut Wetteramt lag die Temperatur auf dem Archipel während zwei Dritteln des Monats unter den erwarteten Werten. Während 19 Tagen gab es auf über 2.200 Metern Frost und Eis. Am 28. Januar wurde beim Parador-Hotel am Teide (auf über 2.000 Metern) ein Tiefstwert von -5,8 Grad Celsius gemessen.

Im Gegensatz zum regenreichen November blieb es im Dezember 2014 und auch im Januar 2015 eher trocken auf den Inseln. Lediglich in den nördlichen Gebieten von Anaga auf Teneriffa und im Norden Gran Canarias lag die Niederschlagsmenge im Januar im Normalbereich. Im Schnitt gab es im Januar nur neun Regentage.




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