Jahresrückblick 2010


© EFE

Die wichtigsten Nachrichten von den Kanarischen Inseln und aus Spanien.

Pünktlich zum Jahreswechsel blicken wir auf die wichtigsten Themen zurück, über die wir im Laufe des Jahres 2010 berichtet haben.

Über einen Link am Ende der jeweiligen Meldung können Sie nochmal den kompletten Artikel in unserem Archiv nachlesen.

 

JANUAR

Ausgabe 102 vom 6. Januar

Unwetter bescherte zu Weihnachten ein Desaster

Viele Bürger im Süden La Palmas haben ein dramatisches Weihnachtsfest hinter sich. Eine Schlechtwetterfront, die am 23. Dezember im Süden der Insel sintflutartige Regenfälle niedergehen ließ, sorgte für ein Desaster. Die bereits von den Waldbränden am 1. August 2009 stark betroffenen Gemeinden Fuencaliente und Mazo erlebten erneut die Gewalt der Natur, diesmal in Form von Regen. Zahlreiche Bewohner mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden und standen später hilflos vor ihrem von Schlamm und Geröll teils verschütteten Zuhause.

Das Unwetter richtete aber auch schwere Schäden an öffentlichen Infrastrukturen an. Löcher wurden in Straßen gerissen und Felsbrocken stürzten auf die Fahrbahnen. Die Regenmassen schwemmten tonnenweise Steine und Schlamm an.

Rund 40.000 Einwohner waren zeitweise ohne Strom. Auch Hafen und Flughafen mussten gesperrt werden. [mehr…]

Ausgabe 102 vom 6. Januar

Todesfall im Loro Parque

Am 24. Dezember 2009 ereignete sich im „Orca Ocean“ des Loro Parque in Puerto de la Cruz (Teneriffa) ein tragischer Unfall. Ein 29-jähriger Trainer wurde während einer Übungseinheit von einem Orca gestoßen und zum Beckenboden geschleift.

Die Reanimierungsversuche seiner Kollegen und die des Personals des medizinischen Notdienstes waren vergeblich. Der Verunglückte wurde mit Herz- und Atemstillstand ins Krankenhaus eingeliefert. [mehr…]

FEBRUAR

Ausgabe 104 vom 3. Februar

Lidl ist da

Am 4. Februar wurden die ersten zwei Lidl-Märkte der Kanarischen Inseln auf Teneriffa eröffnet. Weitere vier Filialen auf der Insel, sowie vier auf Gran Canaria und jeweils eine auf Lanzarote und Fuerteventura folgten im Abstand von wenigen Tagen. Die Discounter-Märkte wurden bei der Eröffnung regelrecht gestürmt. [mehr…]

Ausgabe 105 vom 17. Februar

Der Himmel öffnete seine Schleusen

Ein heftiges Sturmtief hat am 1. Februar die Kanarischen Inseln in Alarmbereitschaft versetzt. Vor allem die Inseln der Provinz Santa Cruz de Tenerife und besonders die Hauptinsel Teneriffa waren betroffen. Die Regionalregierung ordnete die Schließung sämtlicher Schulen an. Trotz der Warnung war die Bevölkerung nicht auf das vorbereitet, was folgte. Die Wassermassen bahnten sich unbarmherzig ihren Weg in Richtung Küste, rissen dabei Fahrzeuge mit, überschwemmten Häuser, Geschäfte, Garagen.

Cabildo-Präsident Ricardo Melchior bezifferte den Schaden später auf 11,3 Millionen Euro. [mehr…]

Erdbeben auf Teneriffa spürbar

Am 5. Februar um 15.10 Uhr spürten Bürger in Santa Cruz de Tenerife, aber auch in anderen Orten der Insel eine Erschütterung der Erde. Kurz darauf erfuhren sie – und auch die vielen Menschen auf Teneriffa, die nichts gespürt hatten und überrascht reagierten –, dass ein Erdbeben der Stärke 4,0 auf der Richterskala zwischen Teneriffa und Gran Canaria der Grund für das plötzliche Erzittern der Erde war.

Wie das staatliche geografische Institut IGN später mitteilte, lag das Epizentrum 10 Kilometer von der Küste der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife entfernt in 23 Kilometer Tiefe. Deshalb war die Erderschütterung auch im Westen der Nachbarinsel Gran Canarias leicht zu spüren. [mehr…]

MÄRZ

Ausgabe 106 vom 3. März

Allein in Berlin

Auf Einladung der Frau des deutschen Bundespräsidenten reiste Prinzessin Letizia am 1. März nach Berlin, um an der Verleihung des „Eva Luise Köhler Forschungspreises für seltene Erkrankungen“ teilzunehmen. Für die Frau des spanischen Thronfolgers war diese Reise sozusagen eine Bewährungsprobe, denn erstmals vertrat sie allein das Königshaus im Ausland. Die Probe hat sie souverän gemeistert, das Publikum mit Begrüßungsworten auf Deutsch für sich gewonnen und begeistert. [mehr…]

Stromnetz erneut zusammengebrochen

Erst war es am 17. Februar ein Unwetter mit starkem Wind, Regen und Gewittern, das die Kanaren heimsuchte und am darauffolgenden Tag für einen generellen Stromausfall auf Teneriffa sorgte. Dann streifte „Xynthia“ in der Nacht zum 27. Februar die Inseln und hinterließ teils schwere Sturmschäden. Am 1. März brach dann auf Teneriffa das Stromnetz erneut zusammen.

Die Elektrizitätsgesellschaft Unelco stand im Fadenkreuz massiver Kritik, zumal beide Blackouts einer Wartungsnachlässigkeit zuzuordnen waren. [mehr…]

APRIL

Ausgabe 108 vom 31. März

Umweltschonende Architektur

Auf dem Gelände des „Instituto Tecnológico y de Energías Reno­vables“ in Granadilla (Teneriffa) wurde das weltweit erste „bioklimatische Dorf“ offiziell eingeweiht – ein kanarisches Pionierprojekt.

Schon 1995, als noch kaum jemand das Wort „Nullenergiehaus“ je gehört hatte oder sich unter „emissionsfreies Wohnen“ etwas vorstellen konnte, initiierte das Cabildo zusammen mit der Architektenkammer einen Wettbewerb für ökologische Einfamilienhäuser, um die 25 besten Ideen auf dem ITER-Gelände zu verwirklichen. 10 Mio. Euro wurden in dieses Projekt investiert. [mehr…]

Arona ist eine der behindertenfreudlichsten Städte der Welt

José Alberto González Reverón, Bürgermeister von Arona (Teneriffa) konnte aus den Händen von Königin Sofía den Preis „Reina Sofía de Accesibilidad 2009“ in Empfang nehmen. Die Preisverleihung fand in Toledo statt. Es handelt sich um die höchste spanische Auszeichnung des Königlichen Patronats für Behinderte und zwar in der Kategorie Gemeinden zwischen  zehntausend und hunderttausend Einwohnern.

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass der Urlaubsort Los Cristianos dank der behindertenfreundlichen Infrastruktur die jährlich größte Zahl mobilitätseingeschränkter Besucher in ganz Europa verzeichnet. [mehr…]

Ausgabe 109 vom 21. April

Folgen der Aschewolke in Spanien

Zwar war der spanische Luftraum bis auf 17 Flughäfen in Nordspanien, darunter Barcelona und Madrid, von einer generellen Sperrung wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans weitgehend verschont geblieben. Dennoch saßen Zigtausende ausländische Urlauber, die in dieser Zeit ihre Rückreise antreten wollten, in den Urlaubsgebieten fest, da die meisten europäischen Flughäfen komplett gesperrt waren.

Die Folge waren zehntausende gestrichener Flüge spanienweit und kilometerlange Schlangen vor den Informationsschaltern der Fluggesellschaften. [mehr…]

MAI

Ausgabe 110 vom 5. Mai

E-ELT geht doch nach Chile

Auf La Palma ist die Enttäuschung groß: Die Europäische Südsternwarte ESO hat letztendlich doch dem Cerro Armazones in den chilenischen Anden den Vorzug als Standort für das größte optische Teleskop der Welt, das E-ELT (European Extremely Large Telescope), gegeben, anstatt – wie man auf der Insel gehofft hatte – dem Roque de los Muchachos. [mehr…]

Über 300.000 Canarios ohne Job

Seit Beginn der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise reißen die Schreckensmeldungen über steigende Arbeitslosenzahlen in Spanien nicht mehr ab. Besonders schwer betroffen sind die Kanarischen Inseln, wo die Arbeitslosenrate im ersten Quartal dieses Jahres auf 27,68 % gestiegen ist. In der Provinz Las Palmas beträgt die Quote sogar über 29 %.

Das bedeutet im Klartext, dass über 300.000 Canarios im arbeitsfähigen Alter ohne Job sind. [mehr…]

Ausgabe 111 vom 19. Mai

Abstieg des CD Tenerife

In der Primera División blieb es bis zum letzten Spieltag am 16. Mai spannend. Am unteren Ende der Tabelle ging es für den CD Tenerife um den Verbleib in der Königsklasse des spanischen Fußballs. Allen Hoffnungen zum Trotz besiegelte die 1:0-Niederlage der Blau-Weißen gegen Valencia schließlich ihre Rückkehr in die ungeliebte zweite Liga. [mehr…]

Spanien setzt die Schere an

„Meine Verantwortung ist es, an die Zukunft Spaniens und nicht an meine eigene oder die meiner Partei zu denken.“ Mit diesen Worten stellte der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero klar, dass ihn nichts und niemand von seinem Mitte Mai eingeschlagenen harten Sparkurs abbringen kann, der ihn laut Meinungsumfragen Wählerstimmen kosten wird. [mehr…]

JUNI

Ausgabe 112 vom 2. Juni

Hafenbau in Garachico macht Fortschritte

Wenn der Besucher kurz vor Garachico den Straßentunnel verlässt, dann kann er sehen, wie sehr das ambitionierte Projekt des neuen Hafens von Garachico schon vorangekommen ist. Auf dem Vorplatz werden Betonquader gegossen, die von einem Lauf- und einem Hebekran im Meer versenkt werden, um das wichtigste Element, die Schutzmole, zu errichten. Diese hat schon eine Länge von 250 Metern erreicht, das sind knapp 43 % der geplanten 600 m.  [mehr…]

Strafzettel im Sonderangebot

Am 25. Mai trat in Spanien die neue Straßenverkehrsordnung in Kraft, die für die 25 Millionen Verkehrsteilnehmer in Spanien eine Reihe von Änderungen vorsieht. Vor allem soll die Abwicklung von Strafen, in Spanien „Multas“ genannt, verbessert werden.

Unter anderem wird der Einzug des Führerscheins von einem bis drei Monate für schwere Verstöße abgeschafft. Es gilt nur noch das Punktesystem. [mehr…]

Ausgabe 113 vom 16. Juni

Größtes Handtuch der Welt auf Gran Canaria

Mit einem Riesenhandtuch hat es Gran Canaria erstmalig ins Guinness Buch der Rekorde geschafft. Initiiert wurde das Unterfangen von der kanarischen Brauerei Tropical, die von der Stadtverwaltung von Las Palmas unterstützt wurde.

Nach zweiwöchiger Arbeit war es am 6. Juni soweit: Am Strand von Las Canteras wurde das größte Handtuch der Welt (2.240 qm) ausgebreitet. [mehr…]

JULI

Ausgabe 114 vom 7. Juli

La Palma im Festtagszauber

Auf La Palma wird derzeit die „Bajada de la Virgen“ gefeiert, eines der schönsten Feste in ganz Spanien, das nur alle fünf Jahre stattfindet. Zum großen Fest der Schutzpatronin, der „Virgen de las Nieves“, reisen die Menschen nicht nur von den anderen Inseln, sondern aus allen Winkeln der Welt an, um der „Morenita“, so wird das Muttergottesbild liebevoll genannt, ihre Verehrung zu erweisen. [mehr…]

Ausgabe 115 vom 21. Juli

Der „Silbo“ wird Weltkulturerbe

Auf La Gomera gibt es eine Sprache, die auf der Welt einzigartig ist: der Silbo. „Silbar“ heißt pfeifen, und genau das ist es auch, was die Bauern seit Jahrhunderten taten, um sich Informationen über Schluchten und weite Strecken hinweg zu übermitteln. Seit vielen Jahren pflegt man dieses Erbe, indem Kurse organisiert werden, in denen die Alten den Jungen den Silbo beibringen, und seit 1999 ist Silbo Pflichtfach an Grundschulen. Nun wurde der Pfeifsprache eine symbolische Würdigung zuteil, indem ihr die UNESCO den Status des „Weltkulturerbes“ zuerkannte. [mehr…]

AUGUST

Ausgabe 116 vom 11. August

Arbeitssuchende verlassen die Kanarischen Inseln

Angesichts der wirtschaflichen Krise und der hohen Arbeitslosigkeit auf den Kanaren verlassen immer mehr Menschen die Inseln, um anderswo eine Arbeitsstelle zu finden. Dabei sind es besonders die gut Ausgebildeten, die ihr Heil im Ausland suchen. Mehr als 22.000 Menschen haben offiziell in den letzten zwei Jahren die Kanaren auf Arbeitssuche verlassen, die meisten von Teneriffa. [mehr…]

Kanarische Inseln verfügen über 18 der besten Schulen Spaniens

18 Schulen auf den Kanarischen Inseln stehen in diesem Jahr in der Liste der 300 besten schulischen Bildungsstätten Spaniens, die alljährlich von Infoempleo veröffentlicht wird („Los mejores Colegios de España 2010/11“). Zwölf dieser Schulen befinden sich in der Provinz Las Palmas und sechs in der Provinz Santa Cruz de Tenerife. [mehr…]

Ausgabe 117 vom 25. August

Kanarische Tourismusbranche erholt sich

Erfreuliche Nachrichten kommen aus dem Tourismus-Ressort der kanarischen Regierung. Die Zahl der Besucher aus dem Ausland ist demnach im Monat Juli gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 5,8 Prozent gestiegen. [mehr…]

Stierkampfverbot

Nach einer heftigen Diskussion in den Medien und im katalanischen Parlament ist nun die Entscheidung mit 68 gegen 55 Stimmen (bei 9 Enthaltungen) gefallen: Vom 1.1.2012 wird es in Katalonien keine Stierkämpfe mehr geben. [mehr…]

SEPTEMBER

Ausgabe 118 vom 8. September

ETA erklärt Waffenruhe

In einem von der BBC ausgestrahlten Video kündigt ETA an, keine weiteren „bewaffneten Offensivaktionen“ durchzuführen. Die spanische Terrororganisation äußerte sich aber nicht dazu, ob es sich um eine zeitweilige oder permanente Waffenruhe handelt. [mehr…]

Hitzewelle mit fast 40 Grad und Brände

Die Hitzewelle, die Ende August mit Temperaturen weit über 30 Grad über die Inseln hereinbrach, lieferte ideale Bedingungen für Wald- und Flächenbrände. Auf La Gomera brannte es im Gebiet von Tazo und Cubaba in Vallehermoso; es wurden etwa 80 Hektar Agrarland und Palmenhaine verwüstet.

Fast zur gleichen Zeit brachen an zwei Stellen im Norden Teneriffas ebenfalls  Feuer aus. In den Gemeinden Tacoronte und El Sauzal führten Hitze und starker Wind dazu, dass sich zwei Brandherde gefährlich ausbreiteten. [mehr…]

Ausgabe 120 vom 6. Oktober

Blitzbesuch der Prinzessin

Prinzessin Letizia, besuchte am 30. September die beiden Provinzhauptstädte der Kanaren. In Las Palmas nahm die Ehefrau des spanischen Thronfolgers die Einweihung des neuen, auf den Inseln beispielhaften „Centro Sociosanitario“ vor, ein modernes Zentrum verschiedener Pflegestufen, in dem mehrere Hundert Senioren betreut werden können. Danach reiste die Prinzessin nach Teneriffa weiter, wo sie als erstes Mitglied der Königsfamilie das neue Kunsthaus TEA besuchte. Trotz Eile zeigte sich die Prinzessin locker und volksnah und interessierte sich unter anderem für die Bastelgruppe eines Kindergartens. [mehr…]

OKTOBER

Ausgabe 120 vom 6. Oktober

Kanaren: Ruhiger Generalstreik

Insbesondere in den letzten Tagen vor dem Generalstreik forderten die Gewerkschaften lautstark zur Teilnahme auf und kündigten ein Erliegen des modernen Lebens an. Dann kam der 29. September, doch auf den Kanaren verlief der Tag fast wie jeder andere. Bis auf kleine Ausnahmen arbeiteten alle Wirtschaftszweige im Normalbetrieb. [mehr…]

Ausgabe 121 vom 20. Oktober

Adán Martín gestorben

Auf dem Archipel herrscht tiefe Trauer. Adán Martín Menis, kanarischer Regierungspräsident a.D. erlag am 10. Oktober im Alter von 66 Jahren einem langjährigen Krebsleiden. Fast zwölf Jahre lang hatte Martín gegen die Krankheit gekämpft.

Sämtliche politischen Persönlichkeiten, die ihre Anteilnahme öffentlich bekundeten hoben den aufopfernden, fleißigen Einsatz von Adán Martín in jedem der von ihm ausgeübten Ämter hervor. So ist Martín als Gutmensch, moralisch integerer Politiker und aufrechter Canario in die Geschichte des Archipels eingegangen. Sein Einsatz für die kanarischen Interessen und seine Bemühungen, um aus den sieben Inseln eine Einheit zu machen, bleiben unvergessen. [mehr…]

Schwertwal geboren

Der Loro Parque in Puerto de la Cruz sorgt wieder einmal für Sensation. Am 12. Oktober kam in der „OrcaOcean“-Anlage ein Schwertwal zur Welt, der nun von Hand aufgezogen wird – eine große Herausforderung für das Trainer- und Tierärzteteam. [mehr…]

NOVEMBER

Ausgabe 122 vom 10. November

Regierungsbündnis geplatzt

Nachdem Spaniens Regierungspräsident José Luis Rodríguez Zapatero und der kanarische Regierungspräsident Paulino Rivero das „Abkommen über politische Stabilität“geschlossen hatten, durch das die kanarische Coalición Canaria (CC) der sozialistischen Regierung ihre entscheidende Unterstützung in der Abstimmung zum Staatshaushalt 2011 zusicherte, kündigte auf den Kanarischen Inseln die Partido Popular (PP) der CC das Regierungsbündnis auf, worauf sich Rivero zu einer Kabinettsumbildung gezwungen sah. [mehr…]

Ausgabe 123 vom 24. November

La Orotava wird Universitätsstadt

Am 10. November wurde das Projekt der Privatuniversität „Universidad Europea de Canarias“ (UEC) vorgestellt, die in La Orotava gebaut werden und bereits 2013 mit dem Lehrbetrieb beginnen soll. Damit geht ein lange gehegter Wunsch von Bürgermeister Isaac Valencia in Erfüllung. Die UEC, die nach dem Vorbild der „Universidad Europea de Madrid“ (UEM) entsteht, wird als Teil des weltweit größten Hochschulnetzwerkes Laureate International Universities anerkannt. [mehr…]

DEZEMBER

Ausgabe 124 vom 8. Dezember

Orkanartiger Sturm

Auf den Tag genau fünf Jahre nach dem Tropensturm „Delta“ brach ein heftiges Unwetter mit orkanartigem Wind über die Kanaren herein. Die Regionalregierung rief Alarmstufe Rot aus und stellte den Lehrbetrieb an sämtlichen Schulen und Universitäten auf allen Inseln für den 29. November aus Sicherheitsgründen ein. Wie sich zeigte, zu Recht. Schwere Schäden entstanden überall auf den Inseln. Das einzig schöne Bild, das dieses Tief hinterließ, ist der verschneite Teide. [mehr…]

Wilder Streik der Fluglotsen

Mit einem wilden Streik brachten die Fluglotsen am 3. Dezember den Flugverkehr über ganz Spanien nahezu zum Erliegen. Unter dem Vorwand „krank zu sein“ erschienen rund 90% der Kontrolleure nicht zum Dienst oder verließen ihren Arbeitsplatz. Das Resultat: Chaos auf den Flughäfen – auch auf den Kanaren. Die spanische Regierung verhängte den Alarmzustand im Lande, um die Lage in den Griff zu bekommen. Die Flughafenbehörde AENA leitete gegen 442 Fluglotsen Disziplinarverfahren ein. Die kanarische Regierung bezifferte  den Schaden für die Tourismuswirtschaft auf 100 Mio. Euro. [mehr…]




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