Ins Meer gezogen


Ein junger Deutscher wurde von einer Welle erfasst und fortgerissen

La Palma – Ein 26-jähriger Deutscher, der zusammen mit drei Freunden seinen Urlaub in Garafía auf La Palma verbrachte, ist bei einem Spaziergang an der Küste durch eine Welle von den Klippen ins Meer hineingerissen worden und ertrunken.

Das Unglück ereignete sich an einem Abschnitt der Felsenküste, die als Lomo Grande bekannt ist. Das Meer war zum Zeitpunkt des Unglücks sehr aufgewühlt. Als eine besonders große Woge den jungen Mann erfasste und von den Füßen riss, wurde er durch die Bewegung des Wassers in einen poolförmigen Einschnitt der Felsen hin­eingezogen, sodass seine Begleiter ihn aus den Augen verloren. Die jungen Männer verständigten die Rettungskräfte. Doch obwohl umgehend eine großangelegte Suche zu Wasser und zu Lande eingeleitet wurde, blieb das Opfer zunächst verschwunden.

Erst zwei Tage später entdeckte die Mannschaft eines an der Suche beteiligten Helikopters einen Körper, der fünfzig Meter vor dem Ufer von Lomo Grande im Wasser trieb und konnte ihn bergen. Zunächst war unklar, ob es sich um den vermissten Deutschen handelte. Später konnte der Tote durch eigens angereiste Verwandte identifiziert werden.

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