Im Ton vergriffen


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Die Politiker der Partido Popular haben in letzter Zeit keine glückliche Hand mit ihren Äußerungen über Frauen.

Während der PP-Spitzenkandidat für die Europawahlen, Arias Cañete, erst kürzlich wegen abschätziger Äußerungen über Frauen im Allgemeinen und die sozialistische Spitzenkandidatin Elena Valenciano im Besonderen spanienweit für Empörung sorgte, musste sich jetzt auch ein kanarischer PP-ler öffentlich entschuldigen. Manuel Fernández, Vizepräsident und Abgeordneter des kanarischen Parlaments hatte in einem Radio-Interview versichert, mit der Schattenwirtschaft sei es wie mit manchen Frauen, man werde sie einfach nicht los.  Jetzt hat er sich für diesen Spruch entschuldigt, wies jedoch darauf hin, dass dieser bereits 1986 von dem damaligen sozialistischen Spitzenpolitiker Alfonso Guerra geprägt worden sei.




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