Iberia Express und Vueling werden ihr Flugangebot um 13% ausbauen


Regionalpräsident Ángel Víctor Torres (M.) und Mitglieder seiner Regierung trafen sich am 17. September mit Carlos Gómez Suárez (l.) und Javier Sánchez Prieto (3.v.l.), Verwaltungsratsmitglieder von Iberia Express bzw. Vueling. Foto: EFE

Regionalpräsident Torres: „Die Anbindung ist garantiert“

Kanarische Inseln – Aufgrund der Ankündigung von Ryanair, die Basen auf Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote zu schließen (das Wochenblatt berichtete), und noch kurz vor der Pleite von Thomas Cook, traf sich Regionalpräsident Ángel Víctor Torres mit zwei Vorstandsmitgliedern von Iberia Express bzw. Vueling. Carlos Gómez Suárez (Iberia Express) und Javier Sánchez Prieto (Vueling) sicherten einen Ausbau des Flugangebots auf den Verbindungen zwischen den Kanaren und dem Festland von bis zu 13% bis September 2020 zu.

Regionalpräsident Torres, Yaiza Castilla und Sebastián Franquis, Leiter der Ressorts Tourismus bzw. Öffentlicher Bau und Transport, hatten das Treffen anberaumt, um mehr über die Erwartungen der Airlines zu erfahren, und um den Spielraum für eine Ausweitung des Angebotes auszuloten. Die Ankündigung Ryanairs, ihre Standorte auf den Kanaren zu schließen, die Unsicherheit über die Auswirkungen des bevorstehenden Brexit , die internationale Lage und die Anhebung des Erdölpreises hatten die Regionalregierung dazu veranlasst, in engeren Kontakt mit den Airlines zu treten und entsprechende Gespräche zu führen.

Die Verwaltungsratsmitglieder der beiden Fluggesellschaften kündigten an, das Angebot innerhalb eines Jahres um 10% bis 13% anzuheben. Statt 4,5 Millionen Tickets im Jahr wollen sie etwa 5 Millionen Tickets im Jahr für Verbindungen zwischen dem Festland und den Kanaren auf den Markt bringen.

Ángel Víctor Torres erklärte, es handele sich um eine positive und optimistisch stimmende Nachricht. „Die Anbindung ist garantiert,“ erklärte der Regionalpräsident.

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