Hitzewelle zum Sommeranfang


© NASA

Zwischen dem 22. und 28. Juni herrschten teilweise Temperaturen über 38 Grad

Die am 22. Juni über die Kanarischen Inseln hereingebrochene Hitzewelle und die kurz darauf einsetzende hohe Staubkonzentration in der Luft ließen die Temperaturen in den darauffolgenden Tagen stark ansteigen.

Das Wetteramt AEMET verhängte wegen der extremen Hitze die gelbe bzw. teilweise sogar die orangene Warnstufe.

Am 22. Juni erreichte eine von Afrika kommende heiße Luftmasse die Kanaren. Drei Tage später herrschte zudem auch noch Calima, und der Staub in der Luft ließ diese förmlich brennen. Die Kombination beider Wetterphänomene sorgte für eine fast unerträgliche Hitze. Die von der AEMET ausgesprochene orangene Warnstufe auf den östlichen Inseln warnte vor Temperaturen über 38 Grad (am 25. Juni wurden z.B. in Tuineje auf Fuerteventura 35,8 Grad gemessen), die gelbe auf den westlichen Inseln vor Temperaturen um die 38 Grad (am 25. Juni wurden in Arico auf Teneriffa 33,2 Grad registriert).

Erst nach Wochenmitte frischten die Winde auf und befreiten die Inseln vom Staub. Langsam ließ sich der blaue Himmel wieder blicken, und der Spuk war vorbei. Auch die Temperaturen gingen auf ein angenehmes Sommer-Maß zurück.




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