Hitze-Präventionskampagne 2007


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Kanarisches Gesundheitsamt erteilt Ratschläge

Nachdem spanienweit am 1. Juni die diesjährige Hitze-Präventionskampagne angelaufen ist, hat sich auch das kanarische Gesundheitsamt beeilt, die spezifisch für die Inseln ausgearbeitete Kampagne vorzustellen.

„Die Vorhersagen deuten darauf hin, dass dieser Sommer der heißeste der letzten fünfzig Jahre werden könnte“, sagte der Generaldirektor des kanarischen Gesundheitsamtes, José Díaz Flores, bei der Vorstellung der Kampagne, die in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, der Apothekerkammer und dem spanischen Krebshilfeverband durchgeführt wird. Juan Julio Fernández von der Krebshilfe betonte bei dieser Gelegenheit, wie wichtig ein guter Sonnenschutz ist und warnte: „Die Haut vergisst nicht. Besonders in unseren Breitengraden ist die Sonneneinstrahlung sehr stark.“

Ratschläge

Unter dem Motto „En Verano, agüita y la piel fresquita“, liegt der Schwerpunkt der Kampagne auf dem Schutz der Haut vor den schädlichen Sonnenstrahlen sowie auf der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr bei extremen Temperaturen. Die Präventionskampagne zum Schutz vor Hitze soll das Bewusstsein der Bevölkerung für die Gefahren des Sommers schärfen. Zu den Empfehlungen des kanarischen Gesundheitsamtes zählen:

– nimm viel Flüssigkeit zu dir

– vermeide Alkohol

– iss täglich Obst und Gemüse und nimm nur leichte Mahlzeiten ein

– trage leichte, bequeme und helle Kleidung

– ruhe dich aus

– lüfte alle Räume gut

– nimm keine Medikamente ohne ärztlichen Rat

– kümmere dich insbesondere um ältere Menschen, Kranke und kleine Kinder

– Achtung bei langen Autofahrten und Arbeiten im Freien und bei großer Hitze!

– meide die Sonne zwischen 12 und 16 Uhr

– schütze dich mit Sonnenschutzcremes mit Faktor 30 oder höher

– trage Kopfbedeckung und verwende Sonnenschirme

– vergiss nicht die Sonnenbrille mit UV-Filter – für alle Altersstufen

Um auf den Kanarischen Inseln von einer Hitzewelle sprechen zu können und bei der Regionalregierung Alarm auszulösen, müssen genau festgelegte Schwellenwerte erreicht werden. Der Maximalwert muss über 33 Grad und die Mindestwerte nicht unter 23 Grad liegen.




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