Hier wird Ihre Spende ganz besonders benötigt


In dem Zentrum in La Orotava werden schwerbehinderte Kinder tagsüber betreut und therapiert. Foto: CREVO

CREVO – Tagesstätte für schwerbehinderte Kinder

Teneriffa – Wenn wir unsere Leser während der Weihnachtszeit um Spenden bitten, weisen wir stets ganz besonders auf  eine Einrichtung in La Orotava hin, in der schwerbehinderte Kinder und Jugendliche tagsüber betreut und therapiert werden und die auf private Unterstützung angewiesen ist. Im Centro de Rehabilitación y Estimulación Valle de la Orotava, kurz CREVO, finden Kinder mit teilweise mehreren schweren Behinderungen liebevolle Aufnahme. Einige von ihnen wurden bereits vor Jahren als kleine Kinder aufgenommen und sind inzwischen Jugendliche geworden. Doch noch immer werden sie täglich in ihrem gewohnten Umfeld betreut, und die Pflegerinnen und Therapeutinnen freuen sich, wenn sie kleinste Fortschritte machen.

Mit speziell ausgestatteten Kleinbussen werden sie von Helfern des Roten Kreuzes von zu Hause abgeholt und am Nachmittag wieder heimgebracht.

Das Zentrum, das vor 27 Jahren in einer leer stehenden Dorfschule die ersten Kinder aufgenommen hat, ist auf Initiative einer Gruppe von Eltern entstanden, die für ihre schwerbehinderten Kinder eine Stätte suchten, wo ihre Kleinen in sicherer Umgebung betreut und im Rahmen der Möglichkeiten, die ihre schweren Behinderungen zuließen, behandelt werden konnten. In dem alten Schulhaus im Risco Caído unterhalb von La Orotava, gab es zunächst nur Matratzen und alte gestiftete Einrichtungsgegenstände, und das Heim wurde von den Eltern selbst geleitet, die zu diesem Zweck einen gemeinnützigen Verein gegründet hatten. Einige Mütter halfen auch bei der Betreuung der Kleinen.

Dank privater Unterstützung und öffentlicher Zuschüsse konnte das Gebäude komplett modernisiert werden, und es können aufgrund der modernen Einrichtungen, über die es inzwischen verfügt, auch Behandlungen durchgeführt werden. Doch noch immer ist es die Philosophie von CREVO, den Kindern einen sicheren Ort und ein gewohntes Umfeld zu bieten, an dem sie sich im Rahmen ihrer sehr eingeschränkten Möglichkeiten entwickeln können.

27 Jahre sind seit der Gründung des Centro del Valle vergangen, und es kommt immer häufiger vor, dass Reparaturen anfallen, für die kein Geld vorhanden ist. So fiel kürzlich die Industriewaschmaschine aus. Die Tatsache, dass ein erforderliches Ersatzteil erst auf dem Festland besorgt werden musste und viele Tage nicht gewaschen werden konnte, hat, ganz abgesehen von der enormen Reparaturrechnung, Asún, die Heimleiterin, schier zur Verzweiflung gebracht. „Bei uns fallen riesige Mengen an Handtüchern und Laken an, denn alles muss ganz besonders hygienisch sein“, klagte sie, als wir sie kürzlich besuchten.

Zum vergangenen Weihnachtsfest hatten wir an dieser Stelle über die dringend benötigte „Grúa“ berichtet, eine Hebevorrichtung, mit der die teilweise schon sehr schweren Kinder beispielsweise von der Matte in einen Rollstuhl gehoben werden können. Die stolze Summe von 4.000 Euro kam zur großen Freude der Pflegerinnen zusammen, doch für die Anschaffung hat es noch nicht gereicht. Einschließlich der an der Decke befestigten Laufschienen beläuft sich der Kostenvoranschlag auf mehr als 12.000 Euro. So hoffen sie nun inständig auf liebe Menschen, die zum Weihnachtsfest ihre Herzen und Hände öffnen.

Wenn Sie die Tagesstätte unterstützen möchten, können Sie Ihre Spende auf das Konto ES80 2100 1689 9302 0002 4234 überweisen, oder in der Redaktion des Wochenblatts in Puerto de la Cruz abgeben. Wir leiten sie gerne weiter.




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