Harsche Kritik an der Freundschaftsaktion des Cabildos für britische Urlauber


Foto: Cabildo de Tenerife

Viel Geld für Umarmungen

Die Idee von Teneriffas Cabildo-Präsident Carlos Alonso zu der Aktion „Abraza a un británico“ (Umarme einen Briten) ist nicht überall auf Zustimmung gestoßen. Kritik hagelte es vor allem von der linken Opposition. Fernando Sabaté, Fraktionssprecher von Podemos im Inselparlament, empörte sich: „Es ist beschämend und empörend dass der Präsident des Cabildos von Teneriffa Hunderttausend Euro für eine lächerliche Kampagne für Liebe und Freundschaft gegenüber den Briten ausgeben will. Damit soll möglichen negativen Auswirkungen des Brexit auf die Besucherzahlen entgegengewirkt werden. Teneriffa hat gravierende Probleme im sozialen Bereich – auf dem Arbeitsmarkt und im Umweltschutz, wo vorne und hinten die Mittel fehlen. Und da stellt uns Alonso diese Kampagne vor, ohne dabei rot zu werden“, wetterte Sabaté.




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