Happy End für Bajo la Cuesta


Insel- und Kanarenregierung verpflichten sich, die Hangabsicherung zu finanzieren

Teneriffa – Nachdem die Bewohner der zwanzig ersten Häuser von Bajo la Cuesta im Mai nach erfolgter Hangabsicherung, eineinhalb Jahre nach der zwangsweisen Räumung, zurückgekehrt sind, stand das Schicksal der Bewohner der restlichen 34 Häuser weiterhin in den Sternen. Die Finanzierung der Arbeiten an diesem Teil des Steilhanges, die mit 1.262.060 Euro veranschlagt sind, stand in den Sternen.

Nun haben sich das Cabildo Teneriffas und die Kanarenregierung eingeschaltet. Bei einem Treffen zwischen dem Inselpräsidenten Carlos Alonso, dem Kanarenpräsidenten Fernando Clavijo, der Bürgermeisterin Mary Brito und Repräsentanten verschiedener, in der Stadtverwaltung von Candelaria vertretener Gruppen sowie der Präsidentin der Nachbarschaftsvereinigung von Bajo la Cuesta, Mary Quijada, wurde vereinbart, dass die Kanaren- und die Inselregierung die Summen aufbringen werden, die nötig sind, um den Hangabschnitt, welcher der inaktiven Firma Dani Ran gehört (856.778,43 Euro), und jenen, der sich im öffentlichen Eigentum befindet (405.282,27 Euro) fertigzustellen.

Die Stadtverwaltung wurde verpflichtet, die Genehmigung für den betroffenen öffentlichen Küstenbereich bei der Küstenbehörde zu erwirken. Bisher hatte sich die Bürgermeisterin geweigert, diese Erlaubnis einzuholen, weil die Stadt die Bauarbeiten nicht finanzieren konnte.




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