Hafenbehörde lehnte Antrag von Güímar ab


Kein Unterwasserpark

Carmen Luisa Castro, Bürgermeisterin der Gemeinde Güímar auf Teneriffa, ist immer für gute Ideen zu haben, wenn es darum geht, ihre Stadt interessanter zu machen. Jetzt hat sie eine Initiative der unabhängigen Gruppe El Tablado unterstützt, die einen Unterwasserpark vor der Küste von Agache  anlegen möchte. Die Idee ist, in dieser Zone mehrere Schiffe zu versenken, damit sich dort Meeresflora und -fauna ansiedeln kann. Der Gemeinderat konnte sich ebenso für diese Idee erwärmen und hatte der Initiative zugestimmt. Doch jetzt erlebten die Stadtväter eine herbe Enttäuschung. Bei einem Besuch im Rathaus erklärte Ricardo Melchior, der Präsident der Hafenbehörde, sie sollten sich die Idee aus dem Kopf schlagen, es sei verboten, vor der Küste Schiffe zu versenken. Der Sprecher von Tablado, Gerardo de la Rosa, will weiter für diese Idee kämpfen, die auch von der Universität La Laguna und der kanarischen Regierung unterstützt wird. „Tablado verfügt über alle Bedingungen, um den größten Unterwasserpark Spaniens zu schaffen. Verlassene und gepfändete Schiffe würden versenkt, um künstliche Riffe zu bilden und attraktiv für den Tourismus, insbesondere für Taucher, zu werden“.




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