Häufchenpolizei


San Miguel de Abona geht schärfer gegen unachtsame Hundehalter vor

Teneriffa – Die Stadtverwaltung von San Miguel de Abona will ernst machen und endlich der Problematik der Hundehäufchen auf den Gehwegen Herr werden, nicht zuletzt, weil die Einwohner dies mit Nachdruck fordern.

Nachdem mehrere Aufklärungskampagnen mittels Plakaten und Handzetteln nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt haben, sehen sich der Bürgermeister Arturo González und seine Stadträte gezwungen, nun durchzugreifen und konsequent erhebliche Bußgelder zu verhängen.

Ein halbes Dutzend unachtsamer Hundehalter wurde bisher schon mit „Multas“ zwischen 150 und 300 Euro belegt. Auch die Lokalpolizei hat ihre Aufmerksamkeit in dieser Richtung verstärkt und setzt sogar Polizisten in Zivil ein.

Wenn diese Maßnahmen ebenfalls keinen Erfolg zeitigen sollten, so hat Bürgermeister González angekündigt, sollen künftig „noch radikalere“ Mittel eingesetzt werden, denn es handle sich um ein Problem, von dem insbesondere für Kinder gesundheitliche Gefährdungen ausgehen würden.

Dass sich das Problem so sehr verschärft hat, liegt nicht zuletzt daran, dass San Miguel de Abona in den letzten Jahren einen erheblichen Zuwachs der Einwohnerschaft und damit auch bei den Haustieren zu verzeichnen hatte. Wo die Einwohnerdichte besonders hoch ist, wird auch das Problem als besonders brisant empfunden, wie im Ortsteil Llano del Camello, im Zentrum oder in Guargacho, wo täglich 600 Schulkinder der Grundschule El Monte allmorgendlich einen wahren Hindernislauf über die Hinterlassenschaften der dort lebenden Hunde absolvieren müssen.

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