Gute Stimmung zwischen den Kanaren und Madrid


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Ministerpräsident Zapatero empfing Kanaren-Chef in Madrid

„Die Grundlagen sind gelegt“, erklärte Paulino Rivero nach seinem Treffen mit dem spanischen Ministerpräsidenten. Der Kanaren-Chef wurde am 7. Januar im Moncloa-Palast in Madrid von José Luis Rodríguez Zapatero empfangen.

Madrid – Hauptgesprächsthema war dabei das neue Finanzierungssystem für die autonomen Regionen, für das der Ministerpräsident dringend Verbündete benötigt. So wie es sich derzeit darstellt, hat Rodríguez Zapatero in Rivero einen solchen gefunden. Wie dieser nach seinem Treffen mit dem Regierungschef nämlich erklärte, sei man einem Abkommen schon sehr nahe gekommen.

Zapatero habe sich äußerst empfänglich gezeigt, was die Forderung betrifft, den Kanaren wegen ihrer Insellage besonders in wirtschaftlichen und Steuerfragen einen Sonderstatus zu gewähren. Des Weiteren, so stellte Rivero klar, müsse von staatlicher Seite das rasante Bevölkerungswachstum, das die Inseln im letzten Jahrzehnt erfahren haben, anerkannt werden und sich in konkreten Maßnahmen widerspiegeln.

Der kanarische Regionalregierungschef wurde in dieser Legislaturperiode bereits fünf Mal von Ministerpräsident Zapatero in Madrid empfangen.




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