„Grundsätzliche Änderungen nötig“


Umfrage bringt weit verbreitete Unzufriedenheit zutage

Eine Umfrage des spanischen Instituts für soziologische Untersuchungen (Centro de Investigaciones Sociologicas CIS) bestätigt, dass die kanarische Bevölkerung spanienweit am unzufriedensten mit der Gesundheitsversorgung ist.

Madrid – 40,9% der Befragten halten grundsätzliche Änderungen im Gesundheitssystem für absolut notwendig, und 14,9% bewerten das System so schlecht, dass sie eine komplette Überarbeitung fordern. Zum Vergleich: Spanienweit halten nur 25% der Befragten Änderungen im Gesundheitswesen für erforderlich und nur 4,4% würden das System ersetzen.

Des Weiteren sind die Canarios auch die Spanier, die am unzufriedensten mit ihrer Behandlung in einem öffentlichen Krankenhaus sind. 12% der Befragten äußerten den Eindruck, nicht angemessen behandelt worden zu sein. Hinzu kommt, dass die Bevölkerung auf den Inseln nur in den wenigsten Fällen ungefähre Angaben zu einem angesetzten OP-Termin erhalten. 75% der Befragten gaben an, dass ihnen der Arzt zum Zeitpunkt der Diagnose und der Ankündigung, dass eine Operation durchgeführt werden muss nicht sagen konnte, wann diese in etwa durchgeführt bzw. wann die Aufnahme ins Krankenaus erfolgen würde.




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