Grünes Licht für Kastration von Straßenkatzen


Foto: Pixabay

Stadtverwaltung Santa Cruz de Tenerife stellt 15.000 Euro bereit

Teneriffa – Die Stadtverwaltung Santa Cruz de Tenerife hat auf die Kritik der Tierschutzvereine reagiert, die dringend eine Kastrations- und Sterilisationskampagne forderten, um die immer weiter wachsenden Katzenkolonien in der Hauptstadt zu kontrollieren.

Bürgermeister José Manuel Bermúdez nahm an einem Treffen mit Tierschützern teil und verkündete im Anschluss, dass die Kastration von Straßenkatzen durch Tierschutzvereine erlaubt wird bzw. die Kosten dafür getragen werden, auch wenn die Katzen keinen eingetragenen Eigentümer haben. Bislang war es Voraussetzung, dass der Eigentümer den Kastrationsantrag einreicht, was bei Straßenkatzen unmöglich war.

Umweltstadtrat Carlos Correa erklärte, dass für die Kastrations- und Sterilisationskampagne umgehend 15.000 Euro bereitgestellt werden.

Nach Schätzungen von Tierschützern gibt es in Santa Cruz an die 300 Kolonien von Straßenkatzen.

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