Größte Urlauberzahl aller Zeiten


Cabildo-Präsident Alonso (l.) und der Leiter des Tourismusressorts, Alberto Bernabé, bei der Pressekonferenz. Foto: cabildo de tenerife

Teneriffa präsentiert Tourismusbilanz 2o18 mit neuen Rekordzahlen

Teneriffa – Teneriffa hat das Jahr 2018 mit einem neuen Besucherrekord abgeschlossen. Ende Januar präsentierten Cabildo-Präsident Carlos Alonso und der Leiter des Tourismusressorts, Alberto Bernabé, die Zahlen. Alonso sprach dabei von „der größten Urlauberzahl aller Zeiten“.

Mit 5,8 Millionen Besuchern (exakt 5.801.954) konnte die Insel das Rekordergebnis des Jahres 2017 tatsächlich um 1,7 Prozentpunkte verbessern. Verant­wortlich dafür waren vor allem die spanischen Urlauber, sowohl vom Festland als auch von anderen Kanareninseln, deren Zahl im vergangenen Jahr um 7,4% auf über 1,3 Millionen anstieg. Doch auch die Urlauberzahl aus dem Ausland nahm allen Erwartungen zum Trotz durch eine Verbesserung der Buchungslage in den letzten drei Monaten des Jahres zu.

Während aus Großbritannien 1,8% weniger Urlauber kamen, gingen 1,9% mehr Buchungen aus Deutschland ein. Auch aus Frankreich, Holland, Belgien und Irland kamen mehr Urlauber. So verzeichnete Teneriffa im Jahr 2018 insgesamt 4.498.573 Urlauber aus dem Ausland.

Carlos Alonso sprach bei dieser Gelegenheit auch die Auswirkungen der Veränderung der Angebotsstruktur an, deren Schwerpunkt auf den Fünfsternehotels liegt. Diese Luxusunterkünfte sorgen für mehr Urlaubsausgaben, schaffen mehr Arbeitsplätze und erhöhen die Qualität.

Ein Wermutstropfen in der Bilanz ist allerdings die gesunkene Hotelauslastung. Alonso und Bernabé räumten ein, dass durch das gestiegene Angebot infolge von Eröffnungen neuer Hotels und auch die immer beliebtere Ferienvermietung die Auslastung um 4,8% auf durchschnittlich 68,6% zurückgegangen ist.

„Die 5,8 Millionen Touristen machen aus 2018 das beste Jahr in der Geschichte, wenngleich die Zahl der Übernachtungen und die Auslastung gesunken sind“, erklärte Bernabé. Urlauber verbrachten 2018 im Schnitt 7,24 Tage auf der Insel.

Abschließend stellten Alon­so und Bernabé fest, dass in den kommenden Monaten die Entwicklung in Konkurrenzzielen im Mittelmeerraum überwacht werden muss sowie die Auswirkungen im Zuge des Brexit berücksichtigt werden müssen; denn der britische Urlaubermarkt ist und bleibt trotz Rückgang der wichtigste.





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