Grippeschutzimpfung


Am 4. Oktober hat die diesjährige Kampagne begonnen

Seit dem 4. Oktober führt der Gesundheitsdienst auf den Kanarischen Inseln wieder die Schutzimpfungen gegen Grippe durch.

Wie Mercedes Roldós, zuständige Ressortleiterin, im Rahmen einer Pressekonferenz mitteilte, hat ihr Amt 300.000 Einheiten Grippeimpfstoff und 11.000  Einheiten Impfstoff gegen Pneumokokken im Wert von ins­gesamt 1,8 Millionen Euro geordert. Aus der Grippe-A-Pan­demie hat man gelernt, dass Menschen mit einer klinischen Besonderheit auch zu den Risikogruppen gehören. So werden jetzt zum ersten Mal insbesondere auch Schwangere und krankhaft Übergewichtige zum Impfen aufgefordert. Hierbei handelt es sich um Personengruppen, bei denen im Fall der Erkrankung eine hohe Komplikationsgefahr besteht. Laut neuesten Studien können sich Frauen ohne Bedenken während der ganzen Schwangerschaft impfen lassen. Idealerweise führen Personen aus dem Umfeld ebenso eine Impfung durch.

Vorsorgen sollten auch chronisch Kranke: Menschen mit kardiovaskulären Problemen sowie Personen, die unter Krankheiten der Lunge, der Leber, der Nieren, des Blutes oder des Stoffwechsels leiden. Die Liste der Gefährdeten umfasst auch diejenigen, die mit Immun- oder neuromuskulären Problemen zu tun haben oder über lange Zeit mit Aspirin behandelt wurden, Heimbewohner und stationäre Patienten sowie Menschen im Alter von über 65 Jahren. Roldós betonte zudem die Dringlichkeit der Impfung bei Personal des Gesundheitswesens, der Kindergärten und Schulen, Polizisten und Feuerwehrmännern.

Wer sich beim staatlichen Gesundheitsdienst impfen lassen möchte, kann sich unter der Telefonnummer 012 (spanisch) einen Termin geben lassen.




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