Fuerteventura plant den viertgrößten Nationalpark Spaniens


Der Parque Nacional de Barlovento wird 44.000 qm umfassen

Die Inselverwaltung verfolgt trotz aller Schwierigkeiten weiterhin unbeirrt ihr Ziel, die Hälfte der Insel in einen Nationalpark zu verwandeln, der aller Wahrscheinlichkeit nach auch zum Biosphärenreservat erklärt werden könnte.

Wenn alles nach dem Plan des Cabildos läuft, könnte die für den Nationalpark vorgesehene Fläche von 44.000 Hektar ihn nach den Parques Nacionales von Sierra Nevada, Picos de Europa und Doñana zum viertgrößten Spaniens machen. Und nicht nur das, durch den Parque Nacional de Barlovento würden erstmalig ein wüstenähnliches Ökosystem sowie eines der besten jungfräulichen Meeresgebiete Spaniens zum Nationalpark erklärt werden.

Das endgültige Projekt wurde Ende April im Rahmen der 7. Atlantik-Umweltkonferenz vom Cabildo vorgestellt. Als Ziel wurde dabei betont, dass die gesamte Westküste den größtmöglichen Schutz Spaniens erhalte.

Die für den Nationalpark vorgesehene Fläche umfasst den Jandía-Naturpark im Süden mit denen von Corralejo und Lobos im Norden inklusive dem Landpark von Betancuria und dem derzeitigen Schießübungsgebiet von Pájara. Nur die städtischen Gebiete von Corralejo, Cotillo, Costa Calma und Morro Jable sind nicht in dem Projekt beinhaltet.

Bevor das Projekt dem Ministerrat und später dem spanischen Parlament vorgelegt wird, muss es noch vom kanarischen Parlament den Segen erhalten.




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